Pfarre

Neues aus dem Seniorenstueberl

Durch das wöchentliche Treffen im Stüberl kam die Idee auf, die Scherer Maria (Untermoas Moidl) auf der Alm zu besuchen, worauf die Moidl uns natürlich herzlich einlud.
Am Donnerstag, 18. August 2016, konnten wir unser Versprechen einlösen.
Mit 2 PKW fuhren wir hinauf zum „Untermoas Gscherz“.
Zur Begrüßung gab es ein Schnapserl und bei gemütlicher Jause vor der Hütte konnten wir einen feinen und unvergesslichen Nachmittag genießen.
Zum „Pfiat enk Gott“ a Liadl von der Moidl gesungen durfte natürlich nicht fehlen.

Wir bedanken uns für den feinen Nachmittag bei der Moidl!
Anni, Maria, Karin und Ina

Zur Info: Ab 14. September ist das Seniorenstüberl wieder wöchentlich ab 14.00 Uhr offen.

Text und Fotos: Anni Kühr

 

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Eine kleine feine Runde besuchte die „Untermoas Moidl“ auf ihrer geliebten Alm

Saisonabschluss „Seniorenstüberl“

Zum Saisonausklang im „Stüberl“ fuhren wir am Mittwoch, 29. Juni, mit dem Busunternehmen Bstieler bei strahlendem Sonnenschein ins Blumen- und Kräuterdorf Irschen.

Über die „Duftkräuterstraße“ gelangten wir zu „Annemarie´s Kräutergarten“, wo uns die Kräuterpädagogin Hildegard an ihrem umfassenden Wissen über alles, was da grünt und blüht, teilhaben ließ.

Ein Besuch der Pfarrkirche zum Hl. Dionysius durfte natürlich auch nicht fehlen. Dort stachen einem vor allem die prächtigen Altäre und die floralen Deckenmalereien ins Auge. Eine Attraktion ist auch die ganzjährig aufgestellte Krippe, die nach Einwurf eines Geldstückes ein Weihnachtslied spielt, wobei sich die Figuren bewegen.

Weiter ging es in den reich blühenden Schaugarten, wo von A – wie Anisminze bis Z – wie Zinnkraut, viel zu sehen, fühlen und riechen war.

Frei nach dem Motto: “Augen öffnen, Schönheit entdecken!“

Ein idyllisches Plätzchen ganz oben lud zum Verweilen für einen herrlichen Ausblick über Berg und Tal ein. Beim Pfarrstadel genossen wir unter schattigen Lindenbäumen eine gute Kaffeejause und im Kräutershop war wirklich für jeden Geschmack etwas zu finden.

Gut gelaunt traten wir die Heimreise an.

Ein herzliches Vergelt`s Gott der Gemeinde Ainet für das Sponsern der Busfahrt. Ich sage allen danke fürs Dabeisein und wünsche einen schönen Sommer! Freue mich wieder auf die schönen Stunden ab Herbst im „Stüberl“

Anni mit Team

Text: Karin Küng und Anni Kühr
Fotos: Anni Kühr

Seniorenausflug 82Eine feine Runde nahm am Seniorenausflug ins Kräuterdorf Irschen teil

Besucher im Pfarrgarten in Feierlaune

Groß und Klein erfreuten sich bei Musik, Kuchen, Kaffee und Apfelsaft, gesponsert von Familie Raimund Küng, im Garten unseres Herrn Pfarrers. Die Natur im Erwachen und in ihrer Vielfalt zu erleben und darin Kraft und Energie zu tanken haben die zahlreichen Besucher des Apfelblütenfestes sehr genossen.

Magdalena Kühr, Magdalena Widner, Eva Tabernig und Sophie Gliber betreuten die jungen Gäste hervorragend, sodass keine Langeweile aufkam. Die Zeit verging im Nu und so wurde dieser Feiertag mit oder ohne Maske zu etwas Besonderem.

Es wurde geplaudert, gelacht und aufgetankt – die Besucher unseres Apfelblütenfestes fühlten sich alle sichtlich wohl. Der Pfarrgarten mit Leben erfüllt, das genoss auch unser Herr Pfarrer und er freute sich über die großen und kleinen Gäste in seinem Paradies, das er an diesem „Himmelfahrtstag“ allen zur Verfügung stellte.

Musikalisch umrahmt wurde diese Festlichkeit von Robert Gomig, Tobias Gomig und Florian Girstmair aus Ainet und Julia aus Gaimberg.

Vergelt´s Gott allen, die mitgeholfen haben, dass dieses Fest durchgeführt werden konnte, uns dabei unterstützt und somit einen Beitrag für den Blumenschmuck in unserer Pfarre geleistet haben.

Text und Fotos: Hildegard Lanser

Apfelbluetenfest 07 klein homepageDie blühenden Apfelbäume gaben dem Apfelblütenfest ihren Namen

Auf dem Osterweg

„Auf dem Osterweg“ … unter diesem Motto lud der Kath. FV alle Kinder ein, gemeinsam einen kleinen Osterkorb zu flechten. Nach einer Links – Rechts  Osterhasengeschichte ging es ans Werk.

Kursleiter war Johann Reiter/Korbflechter aus Anras. Er hatte für alle Beteiligten das Flechtmaterial schon vorbereitet. Zuerst durfte jedes Kind mit dem eigenen mitgebrachten Hammer die Rippen in den Korbboden hineinschlagen. Anschließend wurde das Körbchen mit Flechtmaterial (Schienen) geflochten. Der Abschluss wurde mittels Kranz vollbracht.

Nach dem kreativen Miteinander ließen wir den Nachmittag bei einer kleinen Jause ausklingen.

Auch der Osterhase konnte sich diese Veranstaltung nicht entgehen lassen. Er befüllte 31 Körbchen mit Heu und Süßigkeiten. Der Flechtkurs war ein voller Erfolg! Alle waren von dem wunderschönen Osterkörbchen begeistert.

Der Kath. FV bedankt sich besonders bei Johann Reiter und allen Mitwirkenden!

Stolz präsentieren die Kinder die selber geflochtenen Körbe

Kursleiter Johann Reiter beherrscht die alte Kunst des Korbflechtens

Aktion Familienfasttag

Teilen spendet Zukunft – Gemeinsam für eine Zukunft mit gerechter Verteilung

Recht herzlichen Dank allen für die Mithilfe und Beteiligung bei der durchgeführten Fastensuppenaktion am Sonntag, 6. März 2016.

Das Spendengeld in Höhe von € 472,00 ist der Beitrag unserer Pfarre für die finanzielle Unterstützung von nachhaltigen und sozial ökonomischen Projekten weltweit.

Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer und wenn die Sozialleistungen eines Staates versagen, sind es vor allem die Frauen, die das Sozialwesen aufrechterhalten.

Mit dem Spendengeld werden Frauenprojekte unterstützt – Frauen erfahren, dass sie Rechte haben: auf Bildung, auf Gesundheit, auf ein Leben ohne Gewalt und auf faire Arbeitsbedingungen. Frauen  und in weiterer Folge auch Kinder, sind von den Folgen dieser globalen Wachstumszwänge besonders betroffen.

Die Aktion Familienfasttag möchte mit dem zweijährigen Bildungsthema „Wirtschaft FAIRändern, solidarisch leben“ hinschauen auf Ursachen und Auswirkungen unseres gewinnorientierten Wirtschaftsmodells und versuchen, gemeinsam anders zu denken, zu „FAIRändern“.

Eure und unsere Unterstützung ist das Salz in der Suppe.

Vergelt`s Gott für die Solidarität mit Menschen in Not.

Hildegard Lanser

 

 

Ehrenamtliche der Pfarre Ainet

„Gott achtet uns, wenn wir arbeiten, aber Gott liebt uns, wenn wir uns freuen und fröhlich sind.“ Es tut gut, sich auszutauschen, zu plaudern, zu lachen und ein herzliches DANKESCHÖN für die ehrenamtliche Arbeit entgegen zu nehmen.

Am Donnerstag, 4. Februar 2016, wurden alle ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Pfarre zu einem gemütlichen Beisammensein in den Schützenraum eingeladen.

Diese Einladung soll ein kleines Zeichen der Anerkennung und des Dankes für den Dienst in der Pfarrgemeinde sein. Sehr viele Gemeindebürger bringen sich auf unterschiedliche Weise ein und tragen somit für das Gelingen von Gemeinschaft bei, dafür gebührt allen ein großes Vergelt`s Gott.

Studien belegen, dass Menschen, die eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben, zufriedener, gesünder und ausgeglichener sind. Somit ist das sicher das größte Geschenk, das man für die freiwillige, unentgeltliche Arbeit bekommt und vielleicht wieder Motivation, um den Dienst weiterhin durchzuführen.

Text und Fotos: Hildegard Lanser

Fackelwanderung nach Gwabl

Im Licht der Fackeln wanderten Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus unserer Pfarre gemeinsam zur Wallfahrtskirche nach Gwabl.  Unterwegs wurden Texte zu den Werken der Barmherzigkeit, passend zu dem von Papst Franziskus ausgerufenem Jahr der Barmherzigkeit, gelesen. Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz vor fremder Not und nimmt sich ihrer mildtätig an. Klarinettenmusik stimmte uns auf unserem Weg weihnachtlich ein und verlieh dieser Veranstaltung einen besonderen Rahmen.

Herberg Suche und Gastfreundschaft spielen vor allem zu Weihnachten eine große Rolle und so konnten wir uns im Gwabler Kirchl an einem Herbergspiel der Volksschulkinder erfreuen und uns für die Weihnachtsbotschaft bereit machen.

Mitglieder des Vereins Hosnkraxn haben wärmende Getränke vorbereitet und so konnten alle mit viel Wärme und Licht im Herzen dem Kommen des Herrn entgegen gehen.

Hildegard Lanser

 Im Licht der Fackeln wanderten Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus unserer Pfarre gemeinsam zur Wallfahrtskirche nach Gwabl.

Sternsingeraktion 2016

7 Gruppen waren heuer am Samstag, 2. Jänner und am Sonntag, 3. Jänner 2016 als Sternsinger unterwegs:

1 Gruppe in Gwabl  (Mitglieder der MK Ainet)

1 Gruppe in Alkus (Jugendliche, Ministranten – begleitet von Herbert Schöpfer)

5 Gruppen in Ainet (Kinder, Ministranten, Jugendliche – begleitet von Anni Kühr, Walter Heinricher, Annemarie Girstmair und Hildegard Lanser und 1 Gruppe der MK Ainet)

Spendenergebnis: € 5.317,13

Vergelt`s Gott allen Mitwirkenden, die freundliche Aufnahme und die großzügigen Spenden. Mit dem Spendengeld werden heuer speziell Projekte in Indien unterstützt aber auch weltweit.

Durch die Unterstützung dieser Aktion setzen wir Zeichen für eine gerechte Welt – jeder Euro in einer Sternsingerkassa ist ein Zeichen der Solidarität mit jenen, die unter Armut und Ausbeutung leiden. Dankeschön!

Hildegard Lanser

Eine von sieben Sternsingergruppen, die im Dorf und den Fraktionen unterwegs waren.

„Brücken bauen – Vom IHR zum WIR“

Die Veranstaltung am Montag, 7. Dezember 2015 im Gemeindesaal Ainet war ein Abend der Begegnung von unterschiedlichen Menschen verschiedener Nationen und Kulturen. Der Pfarrgemeinderat von Ainet versuchte mit Bildern, Musik, Texten und Kulinarik einen Bogen von Ainet in Osttirol nach Äthiopien in Afrika zu spannen.

Petra Plattner, eine junge Studentin der Elementaren Musik und Tanzpädagogik, aus Schlaiten hat im Jahr 2013 nach Abschluss der Schule für Kindergartenpädagogik ein Freiwilliges Soziales Jahr in Äthiopien verbracht, um dort in Projekten für Kinder und Frauen mitzuwirken. Die Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen für den Unterricht und die Arbeit in Äthiopien waren oft sehr schwierig, aber die Freude an der Arbeit und die Begeisterung „Gutes zu tun“ war in ihren Erzählungen immer spürbar. Die Dankbarkeit der Kinder und Menschen für die Zeit, die Petra in diesem Jahr mit ihnen verbracht hat, war der Lohn für ihren Einsatz und ihr Engagement. Durch einfache Spiele und Lieder versuchte Petra den Menschen dort Bildung zu vermitteln. Was sie vor allem berührte war diese Begeisterung der Kinder für einfache Dinge, wie ein Puzzle zusammen zu bauen oder mit einem Ball zu spielen. Für die Kinder war es etwas ganz besonderes, wenn sich jemand für sie Zeit nahm und für sie da war. Erziehung gelingt immer nur über Begegnung und Austausch und die sprachlichen Barrieren waren kein Hindernis, da im Vordergrund immer die Herzensbildung steht, wo die Sprache keine Rolle spielt.

In den Sommermonaten 2015 wollte Petra Plattner auch einen kleinen Beitrag leisten um die aktuelle Flüchtlingssituation zu verbessern. So unterrichtete sie gemeinsam mit einem weiteren Freiwilligen aus Schlaiten, Sebastian Gantschnig, die Asylwerber in Prägraten in der deutschen Sprache. Durch den Kontakt bekommen Menschen auf der Flucht ein Gesicht, aus dem IHR wird ein WIR und es sind immer schöne und wertvolle Begegnungen für beide Seiten.

Ashfaq Turi Aus Pakistan und Mohamed Farah aus Somalia, die seit einigen Monaten in Prägraten in Osttirol leben erzählten von ihrer Flucht nach Österreich. Aus politischen Gründen sind beide aus ihrer Heimat geflohen, haben alles hinter sich gelassen und fühlen sich jetzt in Osttirol sicher. Sie möchten beide eine Ausbildung absolvieren und sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen. Eine Einladung an die Flüchtlinge zu einem respektvollen Umgang sowohl mit uns als auch untereinander kann sie ermutigen, unsere Kultur näher kennen zu lernen und sich in unsere Gesellschaft einzugliedern, ohne dass sie gezwungen werden, ihre eigenen Wurzeln abzulegen.

Jeder Flüchtling will als Mensch, als Individuum wahrgenommen und anerkannt werden, egal welche Hautfarbe, Religion oder Kultur, denn nur so kann ein Miteinander ermöglicht werden. Es sind oft die kleinen Dinge im Alltag, die Großes bewirken. Es kann ein freundliches Wort für ein Kind sein oder ein Gruß auf der Straße – anstatt den Blickkontakt zu vermeiden. Für ein friedvolles Zusammenleben ist das tägliche Bemühen ein guter Mitmensch zu sein notwendig, denn dort fängt Frieden an.

Möge dieser Abend ein klein wenig Hoffnung bringen, gerade in der Vorweihnachtszeit. Die Geschichte von Weihnachten ist eine von Herbergsuche, Vertreibung und Asyl. In unserer Zeit stellt sich diese Frage konkret: „Wie geht Weihnachten weiter?“. Die Weihnachtsbotschaft lautet: Fürchtet euch nicht!

Hildegard Lanser

Petra Plattner erzählte in humorvoller Art und Weise über ihre Erlebnisse in Äthiopien

  • 24. Juni 2017Herz-Jesu-FEst
  • 29. Juni 2017 10:00Sprechtag Tiroler Patientenvertretung
  • 2. Juli 2017Kirchtagsfest
  • 30. Juli 2017Sautrogrennen
  • 26. August 2017Pfarr- und Schützenwallfahrt über den Kofel nach Maria Luggua
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