Pfarre

Sternsingeraktion 2017

7 Gruppen waren heuer am 5. und 6. Jänner als Sternsinger unterwegs:

1 Gruppe in Alkus (Ministranten – begleitet von Walter Heinricher)

1 Gruppe in Gwabl (Firmlinge, Ministranten – begleitet von Herbert Schöpfer)

5 Gruppen in Ainet (Ministranten, Firmlinge, Jugendliche – begleitet von Georg Gomig, Benedikt Holzer, Annemarie Girstmair, Hildegard Lanser und Mitglieder der Musikkapelle Ainet)

Spendenergebnis: € 5.542,05

Vergelt`s Gott allen Gruppen und deren Begleitpersonen, die freundliche Aufnahme und die großzügigen Spenden.

Mit dieser Aktion setzen wir Zeichen für eine gerechte Welt – jeder Euro in einer Sternsingerkassa ist ein Zeichen der Solidarität mit jenen, die unter Armut und Ausbeutung leiden. Dankeschön!

Hildegard Lanser

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Todesfall OSR Alois Girstmair

Die Gemeinde Ainet gibt bekannt, dass unser Ehrenbürger, Altbürgermeister OSR Alois Girstmair am 13.01.2017
im 89. Lebensjahr verstorben ist.
Das Begräbnis ist am Dienstag, dem 17.01.2017, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Ainet.
Der Seelenrosenkranz wird am Sonntag und Montag jeweils um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Ainet gebetet.

Zur Parte

Zusatzparte

 

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Parte von Herrn OSR Alois Girstmair-Gemeinde Ainet

 

Sternsingen bringt Segen

Wir setzen Zeichen für eine gerechte Welt

Die Sternsinger (Kinder, Firmlinge, Mitglieder der MK Ainet) sind unterwegs …

  • in Gwabl am Donnerstag, 5. Jänner 2017 ab 10 Uhr
  • in Alkus am Donnerstag, 5. Jänner 2017 ab 10 Uhr
  • in Ainet am Freitag, 6. Jänner 2017 ab 11 Uhr

Wir bitten um freundliche Aufnahme und danken allen Gruppen und deren BegleiterInnen für ihre Bereitschaft für einen guten Zweck unterwegs zu sein.

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Fackelwanderung nach Gwabl

Impuls zu Beginn der Wanderung

Es freut mich, dass heuer die Firmlinge mit uns diesen Weg gegangen sind und auch die musikalische Gestaltung, unterstützt von Christian Gander, auf dem Weg hinauf und in der Kirche übernommen haben.

Wir sind gemeinsam unterwegs gewesen. Unterwegs sein – das ist das Thema eines jeden menschlichen Lebens. Dieser Weg ist oft geprägt von Dunkelheit und Ausweglosigkeit, von Krankheit und Angst, von Zweifeln und Fragen, aber auch von Streit und Hoffnungslosigkeit.

Wir sind gemeinsam in der Dunkelheit unterwegs gewesen Die Dunkelheit löst in uns Angst und Unsicherheit aus, aber sie macht das Leben auch spannend. In ihr rücken die Menschen enger zusammen – Gemeinschaft entsteht. Wir sollen die Dunkelheit im persönlichen Leben, in der Familie, in unserer Gemeinde wahrnehmen.

  • Beim Hinaufgehen haben wir versucht nachzuspüren, in welchen Bereichen es bei uns dunkel ist?
  • Wonach sehnen wir uns für unser Leben?
  • Wonach sehnen wir uns für unsere Welt?

 

Impuls bei der 7. Station

Beim Hinaufgehen haben wir gemerkt, dass uns das Licht den Weg weist, das Licht der Laterne, der Fackeln, der Taschenlampe gibt Orientierung. Im Advent warten wir alle auf das Licht, das unser Leben hell und warm macht. Wir brauchen das Licht, damit es uns gut geht. Wir sehnen uns alle nach dem Licht, denn auf Dauer wäre die Dunkelheit tödlich.

Beim Weitergehen haben wir versucht über folgende Fragen nachzudenken.

  • In welchen Bereichen ersehne ich besonders Licht für mein Leben?
  • Welche Wurzeln meines Lebens sind für mich Halt und Licht?
  • Wo und wann habe ich schon erlebt, dass ich das Licht des Lebens habe – in welchen Menschen, Erlebnissen, Handlungen?

 

Impuls unterhalb der Kirche

Eine geheilte Welt, in der die Menschen in Frieden leben, eine Welt, in der es weniger Dunkel gibt – das ist unsere große Sehnsucht.

Im Kleinen, im eigenen Umfeld kann ich davon einiges umsetzen – ich kann Licht bringen, indem ich jemanden aus der Verwandtschaft, der einsam ist, einlade oder besuche, indem wir beisammensitzen und achtsam miteinander umgehen.

Achtsam werden (Gedanken von Corinna Mühlstedt)

Du kannst die Dunkelheit nicht abschaffen

Sinnlose Kriege nicht verhindern

Und den Hunger ganzer Völker nicht stillen.

 

Aber jeder von uns kann

Die Augen eines Kindes zum Leuchten bringen

Dem Blick des Fremden ein Lächeln entlocken

Und den Lippen des Kranken ein „Danke“.

 

Mit Impulsen zum Nachdenken über die Dunkelheit und das Licht haben wir uns bei einer Andacht im Gwabler Kirchl, gestaltet von Firmlingen aus unserem Seelsorgeraum, auf das Weihnachtsfest in besonderer Weise eingestimmt.

Anschließend wurden alle zu einem wärmenden Getränk, von Mitgliedern des Vereins Hos`nkrax`n eingeladen.

 

Text: Hildegard Lanser
Fotos: Daniela Saiger

Fackelwanderung 07 Auf dem Weg zur Wallfahrtskirche in Gwabl über die Kreuzwegstationen

Krapfenschnappen 2016

Der Katholische Familienverband hat heuer erstmals das Krapfenschnappen in der Gemeinde organisiert und möchte sich herzlich bei allen bedanken:

  • bei den Krapfenschnappern
  • bei den Begleitpersonen
  • bei Kendlbacher Kathi für Speis und Trank
  • bei jedem einzelnen, der mit einer Spende sein offenes Herz gezeigt hat.

Der Betrag in Höhe von € 1.936,95 kommt einer Osttiroler Familie zu Gute.

IMG-20161108-WA0002Eine große Gruppe Krapfenschnapper war heuer unterwegs (Foto: Margit Gander)

 

Pfarrausflug 2016

Unser diesjähriger Pfarrausflug führte uns heuer nach Dietenheim bei Bruneck und nach Pfalzen in Südtirol. Bei tief verhangenem Himmel starteten wir am Samstag, 15. Oktober in Ainet und bereits vor Sillian kündigte sich das schöne Wetter mit einem Regenbogen an. Im Südtiroler Volkskundemuseum, wo Geschichte lebendig wird, in Dietenheim erlebten wir die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in der Zeit vor der Mechanisierung – vom Landadeligen über den selbstversorgenden Bauern bis zum Tagelöhner. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz am Hof mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen.

Die Zeiten, in denen für das tägliche Brot noch sehr hart körperlich gearbeitet wurde, und wo in der Stube im Wandschrank, ein selbstgebrannter Schnaps oder eine Packung Zucker aufbewahrt wurden, da sie einen großen Wert hatten, sind für uns alle schon so weit weg und nicht mehr in unserem Bewusstsein.

Die Heilige Notburga, die Patronin der Mägde und Knechte, ist aus dem Leben der bäuerlichen Bevölkerung nicht weg zu denken. Ihr zu Ehre wurden im Freigelände ein Brunnen und eine Kapelle errichtet, da die Arbeit auf dem Feld und Hof ohne die Mithilfe von Mägden und Knechten nicht bewältigt werden konnte.

Das Freigelände mit alten, originalen Bauernhäusern, Handwerksstätten, Bauerngärten erzählt vom Alltag in früheren Tagen und einige von uns konnten sich sehr genau an die Beschwerlichkeiten dieser Zeit, aber auch an das Schöne aus diesen vergangenen Tagen zurückerinnern.

Für alle Annehmlichkeiten in unserem Leben und für die Schönheiten der Natur dankten wir bei einer Andacht in der Pfarrkirche in Pfalzen, die dem Hl. Cyriacus geweiht ist und in unmittelbarer Nähe von Bruneck liegt.

Jetzt war es höchst an der Zeit, zum gedeckten Tisch zu kommen, um das bestellte Törggele-Menü, in Gemeinschaft zu genießen. Die Früchte des Sommers in Speis und Trank dankbar anzunehmen und auch zu schätzen, dafür war das Zurückerinnern an Großmutters Zeiten auf jeden Fall eine Reise wert. Tobias, Maria und Walter haben uns musikalisch begleitet, bis unser Herr Pfarrer sagte, „jetzt reicht es“, denn Pfarrer Wieslaw musste noch einen Krankenhausbesuch machen und die Heilige Messe in St. Johann feiern.

Vergelt`s Gott allen, die sich in irgendeiner Weise eingebracht haben, den Firmlingen Tobias und Karl-Heinz, Maria und Walter Heinricher für die Lieder und Pfarrer Wieslaw für die geistliche Begleitung.

Hildegard Lanser

pfarrausflug-08 Im Südtiroler Volkskundemuseum

Pfarrausflug 24Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am heurigen Pfarrausflug

Seelsorgeraumwanderung Bildergalerie

Am Samstag, dem 8. Oktober 2016, fand die erste Seelsorgeraumwanderung statt.
Wir trafen uns um 8.30 bei der Aineter Pfarrkirche, wo uns Gomig Lois gewohnt souverän in die Geschichte der Pfarrkirche Ainet einweihte.
Mit dem Segen von Pfarrer Wieslaw Wesolowski und imposantem Glockengeläute machten sich zahlreiche Wanderer auf in Richtung Dabergraben. Unterwegs erklärte uns Lois die Bildstöckln, die unterwegs an Verunglückte erinnern. Erstes Ziel war das Gwabler Kirchl. Sepp Holzer erzählte von der Entstehung und den Renovierungen der Wallfahrtskirche. Der Ursprung des Kirchls wird auch auf einem Bild, angefertigt von Malermeister Johannes Tabernig, das rechts vom Eingangstor angebracht ist, erklärt.

Weiter ging es dann hinauf, vorbei am „Tholer-Hof“, mit nächstem Ziel Oberleibniger Kirchl. Dort versorgte uns Maria Mühlburger mit „Kiachln“ und erzählte uns im Anschluss etwas über das Oberleibniger Kirchl, das imposant auf einem Felsen steht. Der Blick hinunter ins Iseltal ist zwar wunderschön, aber nur etwas für Schwindelfreie.

Den steilen Weg talwärts nach St. Johann im Walde kennen nur die wenigsten, umso überraschter waren wir, dass wir so schnell im Tal angelangt waren.

In der Pfarrkirche St. Johann i. Walde erzählte uns Martin Gollner von der Entstehung derer im Jahr 1177. Der Teil, wo jetzt die Taufkapelle steht, ist der einzige erhaltene Teil, der Rest wurde bei der Hochwasserkatastrophe im September 1965 so schwer beschädigt, dass er abgetragen werden musste. Die St. Johanner Kirche ist heute ein moderner Neubau, in den der erhaltene alte Teil eingebettet wurde.

Nach der interessanten Führung wurden wir von der Familie Gollner mit Kaffee und Kuchen versorgt. Die Stärkung tat gut, denn der Weg in Richtung Göriach war schon recht steil und trotz der kühlen Temperaturen kamen wir  doch ein wenig ins Schwitzen. Die Göriacher Kapelle liegt ganz versteckt hinter Bäumen, überraschend groß und im neuromanischen Stil erbaut. Johann Georg Bichler erzählte uns über das Gelöbnis der Göriacher Bevölkerung, eine Kapelle zu erbauen, wenn sie von einer Typhusepidemie verschont blieben. Dem war so und daher wurde im Jahr 1860 mit dem Bau begonnen.

Die restliche Wanderung führte uns zur Pfarrkirche Schlaiten. Gantschnig Pold informierte über die Entstehung der imposanten und prächtigen Kirche, in der wir dann mit Pfarrer Wesolowski die Hl. Messe feierten. Nach einer leckeren Gerstensuppe ließ Pold den Tag mit einer Fotopräsentation Revue passieren.

Im Namen der Wanderer ein herzliches Vergelt`s Gott für die Organisation, für die Führungen, das leibliche Wohl und das feine „hoagaschtn“.

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Seelsorgeraumwanderung_11Beim Start vor der Pfarrkirche Ainet (Fotos zur Verfügung gestellt von Ludwig Pedarnig)

Weitere Fotos auf der Schlaitner Fotoseite und auf der Homepage der Gemeinde Schlaiten

Herbstauftakt im Seniorenstüberl

Seit 14. September ist das Seniorenstüberl wieder geöffnet

Am 21. September 2016 machten wir uns um 14 Uhr auf nach Schlaiten, wo uns der Hr. Pfarrer und Leopold Gantschnig vor der Parrkirche herzlich begrüßten.

Nach einer kurzen Andacht gab es eine ausführliche Erklärung der Altarbilder und Statuen in der Pfarrkirche Schlaiten. Unsere Seniorinnen und Senioren waren sehr beeindruckt. Ein herzliches „Vergelts Gott“ an Pold für die Führung – die Pfarrkirche Schlaiten ist immer einen Besuch wert!

Weiter ging es dann mit privat PKWs  nach Göriach zur Pension „Schoberblick“. Bei einem feinen Hoagascht,  Kuchen, Kaffee und einem Glas Wein ließen wir unseren Seniorennachmittag ausklingen!

Auf ein herzliches Willkommen im „Stüberl“ in den nächsten Wochen im Herbst freut sich Anni mit Helferinnen!

Text und Fotos: Anni Kühr

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In der Pfarrkirche Schlaiten wurde in einer kurzen Andacht innegehalten.

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In der Pension Schoberblick gab es Kaffee und Kuchen und ein gemütliches „Hoagaschten“

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Seit 14. September ist das Seniorenstüberl jeden Mittwoch Nachmittag geöffnet.

 

 

 

Wallfahrt nach Maria Luggau

Jahr für Jahr machen sich viele Menschen aus der Pfarre Ainet auf den Weg zu einem regionalen Marienwallfahrtsort. Bei hochsommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel pilgerten am Samstag, 27. August 2016, über 40 Wallfahrer über den Kofel und 22 Personen nahmen vom Busangebot Gebrauch. Bereits auf dem Weg zum Wallfahrtsort wird mit einem Rosenkranzgebet auf das Kommende eingestimmt, wir vertrauen uns Gott an, denn das Gebet ist das Herz christlichen Lebens, wie es Dietrich Bonhoeffer beschreibt.

In einer Zeit, in der eine mangelnde religiöse Praxis beklagt wird, erlebt das Wallfahrtswesen einen besonderen Aufschwung. Auf dem Weg und an den Wallfahrtsstätten selbst suchen viele Menschen nach dem Sinn ihres Lebens, nicht nur Glaubende, auch Suchende und Fragende.

Um 14 Uhr feierte Pfarrer Wieslaw mit uns den Wallfahrergottesdienst und musikalisch umrahmt wurde die Feier von Martha und Kurt Lukasser, ein großes Vergelt`s Gott dafür. Vor dem Gottesdienst hatten alle genug Zeit für eine Stärkung im Gasthaus, für einen Besuch im Bauernladen oder einfach nur um diesen besonderen Ort zu genießen und sich auf das Wesentliche und Tiefere im Leben zu besinnen.

Mögen alle, die sich gemeinsam auf den Weg begeben haben, das Ziel erreichen und gestärkt in ihren Alltag zurückkehren.

Hildegard Lanser

IMG_9324Die Pilger der heurigen Wallfahrt über den Kofel nach Maria Luggau

  • 24. Juni 2017Herz-Jesu-FEst
  • 29. Juni 2017 10:00Sprechtag Tiroler Patientenvertretung
  • 2. Juli 2017Kirchtagsfest
  • 30. Juli 2017Sautrogrennen
  • 26. August 2017Pfarr- und Schützenwallfahrt über den Kofel nach Maria Luggua
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