Pfarre

Einladung zur Fastensuppenaktion

Für eine Zukunft mit gerechter Verteilung

Am Sonntag, 19.03.2017 von 11.00 bis 13.00 Uhr im Gemeindesaal Ainet

Stärken Sie sich mit einer wohlschmeckenden Suppe und spenden Sie für die „Aktion Familienfasttag“

Der Pfarrgemeinderat bedankt sich für die Unterstützung

Fastensuppenaktion

 

Gedenkgottesdienst anlässlich des 100. Todestages von Jakob Gliber

Am 1. Februar jährt sich zum hundertsten Male der Todestag des zweifellos berühmtesten Sohnes unserer Gemeinde, des Bildhauers und „Nationalsängers“ Jakob Gliber.
1825 beim „Kircher“ geboren, studierte er nach arbeits- und entbehrungsreichen Kinder- und Jugendjahren und 10 Jahren als sog. „Notlehrer“ in Alkus  in München und Wien, wo er, gefördert vom berühmten aus Prägraten gebürtigen Bildhauer Josef Gasser, den figuralen Schmuck von Votivkirche,  Naturhistorischem Museum und  Staatsoper mitgestaltete. In zwei Arbeitsperioden in Admont schuf er für die dortige Stiftskirche u. a. die Statue des Hl. Blasius, die Passionsgruppe für den Kreuzaltar und die Kreuzwegstationen – die Gipsmodelle dafür sind in unserer Pfarrkirche zu bewundern.

1892 wieder nach Osttirol zurückgekehrt, lebte und arbeitete er 21 Jahre lang in Leisach, bevor er 1914 als fast 90-Jähriger wieder in sein Elternhaus übersiedelte, wo er seine letzten 3 Lebensjahre verbrachte. Nach den beiden verheerenden Bränden in Ainet, 1899 und 1903, sammelte er auf seinen zahlreichen Sängerfahrten unermüdlich für den Wiederaufbau des Dorfes.
In seiner Wiener Zeit sang er im dortigen Schubertbund und im Wiener Sängerbund und wieder in der Heimat war er ein eifriges und vielumjubeltes Mitglied des Lienzer Sängerbundes, der ihn ob seiner Verdienste zum Ehrenmitglied ernannte. Die Verleihung des Ehrendiploms an den greisen Sänger erfolgte am 4. Mai 1914 in Ainet beim „Kircher“.

Der Lienzer Sängerbund umrahmt den Gedenkgottesdienst am Sonntag, 12. Februar, um 08:30 Uhr.

Gemeinde und Pfarrgemeinde Ainet laden dazu herzlich ein!

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Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft durch den LSB am 04.05.1914 beim „Kircher“ (Foto: Chronik Ainet)

Neuer Radlplan

Um die Gottesdienste möglichst gleichmäßig aufzuteilen, erstellt der Seelsorgeraum Vorderes Iseltal einen Radlplan für die Messen in Ainet, Schlaiten und St. Johann. Größere Feste und Feiern bitte rechtzeitig mit dem Pfarrer bzw. den jeweiligen Verantwortlichen abklären!

Zum Radlplan

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Sternsingeraktion 2017

7 Gruppen waren heuer am 5. und 6. Jänner als Sternsinger unterwegs:

1 Gruppe in Alkus (Ministranten – begleitet von Walter Heinricher)

1 Gruppe in Gwabl (Firmlinge, Ministranten – begleitet von Herbert Schöpfer)

5 Gruppen in Ainet (Ministranten, Firmlinge, Jugendliche – begleitet von Georg Gomig, Benedikt Holzer, Annemarie Girstmair, Hildegard Lanser und Mitglieder der Musikkapelle Ainet)

Spendenergebnis: € 5.542,05

Vergelt`s Gott allen Gruppen und deren Begleitpersonen, die freundliche Aufnahme und die großzügigen Spenden.

Mit dieser Aktion setzen wir Zeichen für eine gerechte Welt – jeder Euro in einer Sternsingerkassa ist ein Zeichen der Solidarität mit jenen, die unter Armut und Ausbeutung leiden. Dankeschön!

Hildegard Lanser

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Todesfall OSR Alois Girstmair

Die Gemeinde Ainet gibt bekannt, dass unser Ehrenbürger, Altbürgermeister OSR Alois Girstmair am 13.01.2017
im 89. Lebensjahr verstorben ist.
Das Begräbnis ist am Dienstag, dem 17.01.2017, um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Ainet.
Der Seelenrosenkranz wird am Sonntag und Montag jeweils um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Ainet gebetet.

Zur Parte

Zusatzparte

 

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Parte von Herrn OSR Alois Girstmair-Gemeinde Ainet

 

Sternsingen bringt Segen

Wir setzen Zeichen für eine gerechte Welt

Die Sternsinger (Kinder, Firmlinge, Mitglieder der MK Ainet) sind unterwegs …

  • in Gwabl am Donnerstag, 5. Jänner 2017 ab 10 Uhr
  • in Alkus am Donnerstag, 5. Jänner 2017 ab 10 Uhr
  • in Ainet am Freitag, 6. Jänner 2017 ab 11 Uhr

Wir bitten um freundliche Aufnahme und danken allen Gruppen und deren BegleiterInnen für ihre Bereitschaft für einen guten Zweck unterwegs zu sein.

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Fackelwanderung nach Gwabl

Impuls zu Beginn der Wanderung

Es freut mich, dass heuer die Firmlinge mit uns diesen Weg gegangen sind und auch die musikalische Gestaltung, unterstützt von Christian Gander, auf dem Weg hinauf und in der Kirche übernommen haben.

Wir sind gemeinsam unterwegs gewesen. Unterwegs sein – das ist das Thema eines jeden menschlichen Lebens. Dieser Weg ist oft geprägt von Dunkelheit und Ausweglosigkeit, von Krankheit und Angst, von Zweifeln und Fragen, aber auch von Streit und Hoffnungslosigkeit.

Wir sind gemeinsam in der Dunkelheit unterwegs gewesen Die Dunkelheit löst in uns Angst und Unsicherheit aus, aber sie macht das Leben auch spannend. In ihr rücken die Menschen enger zusammen – Gemeinschaft entsteht. Wir sollen die Dunkelheit im persönlichen Leben, in der Familie, in unserer Gemeinde wahrnehmen.

  • Beim Hinaufgehen haben wir versucht nachzuspüren, in welchen Bereichen es bei uns dunkel ist?
  • Wonach sehnen wir uns für unser Leben?
  • Wonach sehnen wir uns für unsere Welt?

 

Impuls bei der 7. Station

Beim Hinaufgehen haben wir gemerkt, dass uns das Licht den Weg weist, das Licht der Laterne, der Fackeln, der Taschenlampe gibt Orientierung. Im Advent warten wir alle auf das Licht, das unser Leben hell und warm macht. Wir brauchen das Licht, damit es uns gut geht. Wir sehnen uns alle nach dem Licht, denn auf Dauer wäre die Dunkelheit tödlich.

Beim Weitergehen haben wir versucht über folgende Fragen nachzudenken.

  • In welchen Bereichen ersehne ich besonders Licht für mein Leben?
  • Welche Wurzeln meines Lebens sind für mich Halt und Licht?
  • Wo und wann habe ich schon erlebt, dass ich das Licht des Lebens habe – in welchen Menschen, Erlebnissen, Handlungen?

 

Impuls unterhalb der Kirche

Eine geheilte Welt, in der die Menschen in Frieden leben, eine Welt, in der es weniger Dunkel gibt – das ist unsere große Sehnsucht.

Im Kleinen, im eigenen Umfeld kann ich davon einiges umsetzen – ich kann Licht bringen, indem ich jemanden aus der Verwandtschaft, der einsam ist, einlade oder besuche, indem wir beisammensitzen und achtsam miteinander umgehen.

Achtsam werden (Gedanken von Corinna Mühlstedt)

Du kannst die Dunkelheit nicht abschaffen

Sinnlose Kriege nicht verhindern

Und den Hunger ganzer Völker nicht stillen.

 

Aber jeder von uns kann

Die Augen eines Kindes zum Leuchten bringen

Dem Blick des Fremden ein Lächeln entlocken

Und den Lippen des Kranken ein „Danke“.

 

Mit Impulsen zum Nachdenken über die Dunkelheit und das Licht haben wir uns bei einer Andacht im Gwabler Kirchl, gestaltet von Firmlingen aus unserem Seelsorgeraum, auf das Weihnachtsfest in besonderer Weise eingestimmt.

Anschließend wurden alle zu einem wärmenden Getränk, von Mitgliedern des Vereins Hos`nkrax`n eingeladen.

 

Text: Hildegard Lanser
Fotos: Daniela Saiger

Fackelwanderung 07 Auf dem Weg zur Wallfahrtskirche in Gwabl über die Kreuzwegstationen

Krapfenschnappen 2016

Der Katholische Familienverband hat heuer erstmals das Krapfenschnappen in der Gemeinde organisiert und möchte sich herzlich bei allen bedanken:

  • bei den Krapfenschnappern
  • bei den Begleitpersonen
  • bei Kendlbacher Kathi für Speis und Trank
  • bei jedem einzelnen, der mit einer Spende sein offenes Herz gezeigt hat.

Der Betrag in Höhe von € 1.936,95 kommt einer Osttiroler Familie zu Gute.

IMG-20161108-WA0002Eine große Gruppe Krapfenschnapper war heuer unterwegs (Foto: Margit Gander)

 

Pfarrausflug 2016

Unser diesjähriger Pfarrausflug führte uns heuer nach Dietenheim bei Bruneck und nach Pfalzen in Südtirol. Bei tief verhangenem Himmel starteten wir am Samstag, 15. Oktober in Ainet und bereits vor Sillian kündigte sich das schöne Wetter mit einem Regenbogen an. Im Südtiroler Volkskundemuseum, wo Geschichte lebendig wird, in Dietenheim erlebten wir die Lebenswelt der ländlichen Bevölkerung in der Zeit vor der Mechanisierung – vom Landadeligen über den selbstversorgenden Bauern bis zum Tagelöhner. Mittelpunkt ist der barocke Ansitz am Hof mit den herrschaftlichen Räumen und den volkskundlichen Sammlungen.

Die Zeiten, in denen für das tägliche Brot noch sehr hart körperlich gearbeitet wurde, und wo in der Stube im Wandschrank, ein selbstgebrannter Schnaps oder eine Packung Zucker aufbewahrt wurden, da sie einen großen Wert hatten, sind für uns alle schon so weit weg und nicht mehr in unserem Bewusstsein.

Die Heilige Notburga, die Patronin der Mägde und Knechte, ist aus dem Leben der bäuerlichen Bevölkerung nicht weg zu denken. Ihr zu Ehre wurden im Freigelände ein Brunnen und eine Kapelle errichtet, da die Arbeit auf dem Feld und Hof ohne die Mithilfe von Mägden und Knechten nicht bewältigt werden konnte.

Das Freigelände mit alten, originalen Bauernhäusern, Handwerksstätten, Bauerngärten erzählt vom Alltag in früheren Tagen und einige von uns konnten sich sehr genau an die Beschwerlichkeiten dieser Zeit, aber auch an das Schöne aus diesen vergangenen Tagen zurückerinnern.

Für alle Annehmlichkeiten in unserem Leben und für die Schönheiten der Natur dankten wir bei einer Andacht in der Pfarrkirche in Pfalzen, die dem Hl. Cyriacus geweiht ist und in unmittelbarer Nähe von Bruneck liegt.

Jetzt war es höchst an der Zeit, zum gedeckten Tisch zu kommen, um das bestellte Törggele-Menü, in Gemeinschaft zu genießen. Die Früchte des Sommers in Speis und Trank dankbar anzunehmen und auch zu schätzen, dafür war das Zurückerinnern an Großmutters Zeiten auf jeden Fall eine Reise wert. Tobias, Maria und Walter haben uns musikalisch begleitet, bis unser Herr Pfarrer sagte, „jetzt reicht es“, denn Pfarrer Wieslaw musste noch einen Krankenhausbesuch machen und die Heilige Messe in St. Johann feiern.

Vergelt`s Gott allen, die sich in irgendeiner Weise eingebracht haben, den Firmlingen Tobias und Karl-Heinz, Maria und Walter Heinricher für die Lieder und Pfarrer Wieslaw für die geistliche Begleitung.

Hildegard Lanser

pfarrausflug-08 Im Südtiroler Volkskundemuseum

Pfarrausflug 24Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am heurigen Pfarrausflug

  • 26. August 2017Pfarr- und Schützenwallfahrt über den Kofel nach Maria Luggua
  • 1. September 2017 20:00Filmvorführung "165 Jahre Erstbesteigung Hochschober"
  • 14. September 2017 14:30Sprechtag der Landesvolksanwältin
  • 21. Oktober 2017Herbstkonzert
  • 1. Dezember 2017Einleiten der Krampustag
AEC v1.0.4
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