Gemeindeinfo

Archäologische Forschungen 2007

Zum Teil aufschlussreich waren die archäologischen Tätigkeiten in unserer Gemeinde. Für das heurige Jahr wurden sie bereits abgeschlossen. Eine Fortsetzung der Forschungen rund um die Besiedlungsgeschichte von Ainet ist vorgesehen und soll auf ein mehrjähriges Projekt ausgeweitet werden.
Text: Angelika Mühlburger

Die mit Spannung erwarteten Grabungen mit den Teams von und mit Univ. Prof. Dr. Harald Stadler wurden wie geplant durchgeführt und waren insoferne erfolgreich, als man auch im Ausschlussverfahren Erkenntnisse gewinnen kann. Abgesehen davon ist die Auswertung einiger Ergebnisse erst im Gange.
 
Am sogenannten Franzosenfriedhof wurden zwar menschliche Knochenreste gefunden, aber auch Keramikbruchstücke und eine Spinnwirtel aus der Römerzeit, nicht jedoch die erhofften Skelette aus der Zeit der Franzosenkriege um 1809. In diesem Fall wird um die besondere Aufmerksamkeit, Unterstützung und eventuelle Hinweise der Bevölkerung gebeten.


Beim alten Schulhaus in Alkus wurde in Zusammenarbeit mit der anthropologischen Staatssammlung München nach dem zweiten Skelett gesucht, das in den Aufzeichnungen anlässlich der Entdeckung in den Fünfzigerjahren dokumentiert und noch nicht gehoben worden ist. Prof. Stadler misst diesem Gräberfund immerhin eine bedeutende Rolle für die Besiedlungsgeschichte von Alkus zu und hofft, dass sich noch einmal eine Gelegenheit ergibt, der Sache auf den Grund zu gehen, um die Bestattungen des 9./10. Jh. n. Chr. in einen größeren Zusammenhang stellen und allgemein weitere Erkenntnisse gewinnen zu können.


Die Grabung beim Pitsched Boden Felsen  konnte aus mehreren Gründen nicht in dem geplanten Umfang durchgeführt werden. Diese wäre aber wegen der schlechten Wetterverhältnisse zum  festgesetzten Zeitpunkt ohnehin hinfällig gewesen.  Trotzdem haben sich wetterfeste Archäologiestudenten, unter ihnen Conny Klocker, Debant, die u.a. mit der Aufgabe der Organisation betraut war, ein paar Tage bei einer ausführlichen Prospektion dem Gelände Pitsched Boden/Alkuser See gewidmet. Einige weitere Holzkohlefunde wurden geborgen, das Alter wird mit der Methode der  C14 -Datierung festgestellt werden.


Insgesamt darf man das Programm rund um die Erforschung der Vergangenheit unserer Gemeinde als durchaus erfolgreich bezeichnen. Die Untersuchung und Vorstellung der Steintafel vom Alkuser See vom Experten Prof. Karlheinz Dietz, Universität Würzburg,  war hochinteressant und hat nicht nur wilde Spekulationen und Schlagzeilen in der Presse ausgelöst. Die Wissenschaft beschäftigt sich weiterhin mit diesem rätselhaften Fund und die entsprechende Publikation soll bis Ende des Jahres fertig gestellt sein. Und schlussendlich sei noch die sensationelle römische Münze aus dem 2. Jh. n. Chr. erwähnt (Bestimmung Peter W. Haider, Innsbruck), die bei Wasserleitungsgrabungen 1955 im Oberdörfl gefunden wurde und von deren Existenz im Zuge der erwähnten Tätigkeiten zu erfahren war. Sie stellt ein wichtiges Mosaiksteinchen im Bemühen dar, ein Bild aus der Vergangenheit entstehen zu lassen, das Aufschluss über längst vergangene Zeiten in unserer unmittelbaren Heimat geben könnte.


Ein Dankeschön an alle, die dabei in irgendeiner Form mitarbeiten, das Anliegen unterstützen oder mit Interesse begleiten.  Dass der Archäologe Univ. Prof. Dr. Harald Stadler sich unserer Sache widmet ist ein Glücksfall und dafür sei ihm an dieser Stelle sehr herzlich gedankt.


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Univ. Prof. Stadler beim Vermessen des Grabugsgeländes
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Conny u. Thomas bei den Grabungenalkus_grabung_2007_3.jpg
Jeder cm² wird unter genau untersucht

Elektroaltgeräte-Entsorgung – Information

Die Entsorgung von Elektrogeräten ist immer wieder ein aktuelles Thema. Wir ÖsterreicherInnen gehören zur Europaspitze bei der umweltbewussten Entsorgung von Elektroaltgeräten.

Vor allem bei den größeren Geräten sind wir absolut vorbildlich. Einen gewissen Aufholbedarf gibt es jedoch noch bei den Kleingeräten. Deshalb unser Appell an Sie: auch kleine, nicht mehr benötigte oder kaputte Elektrogeräte wie Fön, Mixer oder iPod haben im Hausmüll nichts zu suchen und belasten dort die Umwelt! Sie enthalten aber wichtige Rohstoffe, die verwertet bzw. wieder verwendet werden können. Bringen Sie daher bitte auch diese kleinen Altgeräte zu unserer Sammelstelle im Recyclinghof Ainet.


Geöffnet: Mittwochs von 17.00 bis 19.00 Uhr und


Samstags von 09.00 bis 11.00 Uhr.


Unsere Mitarbeiter Elmar und Walter stehen Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.


Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Elektroaltgeräte-Koordinationsstelle Austria GmbH


bzw. gibt Ihnen auch der Abfallberater des AWV Osttirol, Herr Gerhard Lusser gerne Auskunft. Tel.: 04852/69090, Mobil: 0676/37 62 523, email: lusser.awv.osttirol@aon.at

Regionale Sommerbetreuung – Abschlussfest

Heuer wurde zum dritten Mal, initiiert durch die Tiroler Landesregierung, eine Sommerbetreuung für Kinder von zwei bis zehn Jahren angeboten. Text und Fotos: Christina Mühlburger

Vom Montag den 9. Juli bis Freitag den 31. August wurde der Kindergarten von Kindern aus den Gemeinden Ainet, Schlaiten, St.Johann und Oberlienz zahlreich besucht.


Geleitet wurde die Betreuung von den zwei ausgebildeten Kindergartenpädagoginnen Barbara Plattner aus Schlaiten und Christina Mühlburger aus Ainet.


 


Durch die vielseitige Gestaltung des Vormittagsprogramms wurde darauf geachtet, dass weder bei den ganz Kleinen, noch bei den Volksschülern Langweile aufkam.


Neben einem Tanzprojekt wurde über mehrere Wochen hinweg das Thema „Leben wie die Indianer“ spielerisch erarbeitet und den Kindern mit den verschiedensten Materialien näher gebracht.


Passend zur Thematik wurde unter anderem auch ein eigener Traumfänger und ein Wigwam gestaltet, bei dem die Kinder mit großem Eifer dabei waren und ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten.


Der Höhepunkt der Sommerbetreuung war das am Schluss stattfindende Indianerfest, verbunden mit einer schmackhaften Indianerjause.


 


Nachdem die Nachfrage heuer weitaus größer was als in den letzten zwei Jahren, wird wahrscheinlich auch nächsten Sommer eine regionale Betreuung in unserem Kindergarten stattfinden.



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2 Indianer vor ihrem Wigwam



Fotos vom Abschlussfest


Restaurierung der Kirchenfenster Abschluss

Arbeiter der Fa. Glasmalerei Peters GmbH haben in den vergangenen Tagen die restaurierten Fenster unserer Pfarrkirche wieder eingebaut.



Vereinbarungsgemäß konnten die Arbeiten in dieser Woche abgeschlossen werden. Mesner Ferdl Pittl hat mit den Helferinnen Anna Galler, Frieda Baumann u. Anni Kühr die Pfarrkirche vor dem Schutzengelfest wieder auf Hochglanz gebracht.
Weiters hat die Fa. Pescoller aus Bruneck mit der Sanierung der schadhaften Fassade an der Nordseite des Widums begonnen. Diese Arbeiten werden im Auftrag und auf Rechnung des Bundesdenkmalamtes durchgeführt.


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Einsetzen der restaurierten Glaselemente
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v.l.: Ferdl Pittl, Erika Baumann, Anni Kühr u. Anna Gsaller


 


 


KAC TEAMBUILDING TAGE IN OSTTIROL

Ein Training der besonderen Art wartete auf die KAC-Cracks am 26. und 27. August in Ainet bei Lienz/Osttirol. Das Messner Raftingcenter Osttirol organisierte für die Eishockeyprofis ein Teambuilding mit zahlreichen Herausforderungen zu Wasser und zu Lande. Text und Fotos: Hans Messner, Raftingcenter Osttirol


Gleich zu Beginn waren Geschicklichkeit und Ausdauer gefragt, fand zum Auftakt der zweitägigen Veranstaltung doch eine Canyoning-Tour im Frauenbach (Lavant bei Lienz) statt. Beim Abseilen über Wasserfälle, Durchschwimmen von Wasserbecken und Überwinden von Hindernissen konnten die KAC-Spieler ihren Teamgeist beweisen.


 


Actionreiches Programm. Actionreich ging es am Nachmittag weiter. Nach einer kurzen Verschnaufpause, die zum Grillen in der Schlucht genutzt wurde, stand eine Rafting Tour auf der Isel auf dem Programm. Beim Paddeln, Durchqueren von Stromschnellen und dem Flussschwimmen mit Felsensprung waren nicht nur Mut, sondern auch Ausdauer, Sportlichkeit und Teamwork gefragt. Nach so viel Anstrengung hatten sich die Eishockeyspieler in außergewöhnlicher Mission die Erholung im Matreier-Hotel redlich verdient.


 


Floßbauen will gelernt sein. Auch am nächsten Tag hatte Hans Messner, von der Raftcompany, die eine oder andere Überraschung parat. Am Aineter-Teich wurden die Kreativität und der Zusammenhalt der KAC-Truppe auf eine harte Probe gestellt. Aufgeteilt in drei Gruppen galt es zunächst ein Floß zusammenbauen und mit diesem in die Mitte des Teichs zu gelangen, wo auf einer „Insel“ drei Pucks darauf warteten abgeholt zu werden. Das wäre ja vielleicht noch nicht so schlimm, doch musste die Fahrt über den Teich mit verbundenen Augen absolviert werden. Wer dies überstanden hatte, konnte sich sogleich für die nächste Aufgabe bereit machen. Den Abschluss der zwei gelungenen Tage bildete ein Raftingwettkampf, der die Gruppen von Huben nach Ainet führte, Spritzwasserschlacht inklusive. Da wurde beim einen oder anderen das Kind im Manne geweckt.


 

Begeisterung. Trotz feuchter Attacken der Kollegen gelangten letztendlich alle wieder heil ans Ufer, wo zum Abschluss amerikanische Brownies und Prosecco serviert wurden. Manny Viveiros, kanadischer KAC-Trainer, war mit den Teambuilding-Tagen für seine Mannschaft vollauf zufrieden und sah sich durch den Floßbau an die US Navy-Seals-Ausbildung erinnert. Auch Christian Mahkovec, KAC-Sekretär, zeigte sich begeistert: „Vor allem für die ausländischen Spieler war das eine völlig neue, einzigartige Erfahrung.“ Derartig motiviert kann ja einer erfolgreichen Saison  nichts mehr im Weg stehen.



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Auf der Raftingtour auf der Isel mit Schwierigkeitsgrad 4 konnten die KAC-Spieler ihrer Muskelkraft freien Lauf lassen.


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Die 22 Spieler des KAC hier beim Felsensprung-Zwischenstopp am Kalserbach, Huben



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Teambuilding Training wie bei den U.S. Navy Seals. Blind mussten die KAC-Spieler ihrem Kapitän vertrauen.


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Das Floßbau-Gewinnerteam mit der Beute, einem Puck.




Weitere tolle Fotos von den Teambuilding-Tagen

www.raftingcenter.at

Ausbau u. Errichtung von Bushaltestellen in Ainet

Das Baubezirksamt Lienz hat in den vergangenen Tagen mit dem Ausbau der Bushaltestelle „Bad Weiherburg“ begonnen. Es folgt der Ausbau der Bushaltestelle „Abzweigung Schlaiten“ und in weiterer Folge die Errichtung der Bushaltestellen auf der Schlaitener Strasse.

Für den Einsatz des sogenannten Buszuges (= Bus mit Anhänger für Personentransport) mit dem heurigen Schulbeginn ist die Adaptierung der Bushaltestellen auf der B108 erforderlich. Die Busbuchten müssen nunmehr über eine entsprechende Länge und über Aufstandsflächen verfügen. Dies ist bei der Bushaltestelle „Bad Weiherburg“ und „Abzweigung Schlaiten“ in Fahrtrichtung Matrei derzeit nicht gegeben. Daher sind die entsprechenden Baumaßnahmen notwendig. Die Kosten für diese Umbauten übernimmt größtenteils das Land Tirol. In weiterer Folge werden dann auch auf der Schlaitener Strasse im Bereich der Fa. Testtec in beide Fahrtrichtungen Bushaltestellen errichtet. Diese sind vor allem für den Schülertransport gedacht und werden von der Kraftfahrlinienbehörde gefordert. In diesem Zuge wird entlang des Firmenareals Testtec der geplante Gehsteig fertiggestellt.
Bgm. Mag. Karl Poppeller


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Aufstandsflächen bei der Haltestelle Abzw. Schlaiten

5. Gemeinderatsitzung 2007 – Beschlüsse

Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatsitzung vom 23.8.2007

* Der Statutenänderung des Vereines zur Förderung der regionalen Entwicklung Osttirols wird zugestimmt
* Der Gemeinderat beschließt die Mitgliedschaft zum Verein RMO (Regionsmanagement Osttirol)  dieser bildet die Grundlage die Abwicklung von Förderansuchen im Rahmen des österreichischen Programms für die Entwicklung des Ländlichen Raumes (LEADER Periode 2007 – 2013). Der finanzielle Beitrag der Gemeinde beträgt € 1.476.
* Der Änderung der Feuerwehrtarifordnung 2006 wird zugestimmt.
* Der Gemeinderat beschließt die Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich „Oberen Tratte“ (Gp. 408/1 KG Ainet). Im Anschluss an die Baugründe Wolsegger bzw. Strasser/Obrist werden weitere vier Bauplätze ungewidmet.
* Der Gemeinderat beschließt die Auflage des Entwurfes der Änderung des allgemeinen und ergänzenden Bebauungsplanes im Bereich der im Bereich der oben angeführten vier Baugründe nach planlicher Darstellung des Architekten DI Eck über 4 Wochen während der Amtsstunden zur öffentlichen Einsichtnahme aufzulegen.
* Der Gemeinderat beschließt die Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Grundparzellen 6/1, 7 u. 8 (Aufraut) (Besitzr Waldgenossenschaft Iseltal) die oben angeführten Grundstücke werden von Wohngebiet in Sonderwidmungsfläche Raftingcamp umgewidmet.
* Der Gemeinderat beschließt die Änderung des Flächenwidmungsplanes im Bereich der Grundparzelle 74/15 (Besitzer Christian Gander). Aus dem angeführten Grundstück werden 27m² Grund von Öffentlicher Verkehrfläche in Wohngebiet umgewidmet.
* Der bestehende Pachtvertrag mit Olivero Lassnig  über die Benützung einer Grundfläche im Ausmaß von 250m² (Garten) ) wird um 10 Jahre verlängert.
* Die Wohnung in der Volksschule wird an Florian Gomig u. Silvia Putzhuber vermietet. Die monatliche Miete beläuft sich auf € 450 incl. MWst., ohne Betriebkosten.
* An die Prüfstandtechnik u. Bauteileerzeugungs GmbH, Ainet 108 u. an wird Gottfried Sinn, Ainet 110 wurden im Rahmen der generellen Regelung Baukostenzuschüsse zu den Erschließungskosten im Ausmaß von 25 % gewährt.

Gästeehrung bei Aloisia u. Josef Koch

Frau Jutta Dieckmann sowie ihre Tochter Ivonne urlaubten zum 10. mal bei Aloisia u. Josef Koch in Ainet. Zu diesem Anlass besuchte der Vorsitzende des Ortsausschusses Ainet (TVB Lienzer Dolomiten) ErwinFarka die Urlauber in ihrem Quartier bei der Fam. Koch und überreichte das Erinnerungsgeschenk des Tourismusverbandes. Besonders bedankte er sich bei Aloisia u. Josef Koch für die vorbildliche Gästebetreuung. Foto: Aloisia Koch

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v.l: Josef Koch, Erwin Farka, Jutta Dieckman u. ihr Vater

85 Jahre Hochschoberhütte – Messfeier

Die Bergmesse wurde unter Teilnahme von rund 100 Gläubigen von Pater Markus, Zisterzienser vom Stift Wilhering und Pfarrer der Gemeinde Kirchberg – Thenning in der Harry das Gasthaus Kirchenwirt geführt hat, abgehalten. Da die eingeladene Musik kurzfristig absagte, waren die Gläubigen aufgefordert selbst mit Gesang den Gottesdienst mitzugestalten. Besonders gefreut hat uns, daß uns Bürgermeister Mag. Karl Poppeller die Ehre gegeben hat. Wir danken allen, daß sie den Weg zur Hochschoberhütte gefunden haben. Text u. Fotos: Hüttenwart Ing. Peter Schirrer

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Messfeier mit Pater Markus, Pfarrer in Kirchberg OÖ

Zur Fotogalerie:


85 Jahre Bestand muss man einfach feiern!


 


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Ich bin es Eure Hochschoberhütte kurz nach meiner Geburt 1922. Seither ist wohl viel geschehen. Schon 10 Jahre vor meinem Aufbau wurde dazu der Beschluß gefaßt. Gut Ding braucht eben Weile. In den nächsten vier Jahren gab es Zu- und Ausbauten wie Pächterraum, Speisekammer und Lager. Eine Wasserleitung wurde gebaut.


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1935 konnte der Erweiterungsbau eingeweiht werden, welcher mir für lange Zeit das charakteristische Aussehen gab. Nach dem Krieg wurden meine Wunden geheilt und immer wieder laufende Reparaturen vorgenommen. Ich bekam neue Schlafräume, eine neue Wasserleitung und meine erste Abwasserkläranlage.


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Übrigens, zu meinem 50. Bestandsjubiläum wurde ich von den Nachbarn aus Ainet mit einigen Tagen elektrischem Licht überrascht. Zwanzig Jahre waren außer den nötigen Erhaltungsarbeiten keine Tätigkeiten an mir nötig. Von 1968 weg wurde ich 25 Jahre lang zu meiner und ich hoffe auch zu eurer Zufriedenheit von Herbert Schöpfer bewirtschaftet. Im Mai 1983 geschah das Unfaßbare. Durch nicht erforschbare Bösartigkeiten brannte ich bis auf die Grundmauern ab.


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Nach einer zweijährigen Nachdenkphase wurde beschlossen, mich wie Phönix aus der Asche auferstehen zu lassen. Am 1. Juli 1985 begann meine Auferstehung und nach genau 100 Arbeitstagen konnte ich 1987 neu eröffnet werden. Mein Konzept war, im Betrieb so wenig als möglich Energie zu verbrauchen. Daher werde ich mit dem Küchenherd beheizt und über ein Kleinstkraftwerk von 6000 Watt Leistung beleuchtet. In den letzten Jahren erhielt ich eine neue Wasserleitung (mit 800m Schlauchlänge) und voriges Jahr wurde mir eine neue Abwasserreinigungsanlage angeschlossen. Eine besondere Ehrung wurde mir 2004 zuteil. Mir wurde das Umweltgütesiegel des ÖAV verliehen. So, jetzt wißt Ihr alles über mich. Halt doch nicht, seit Juni 2006 betreut Euch und mich ein neuer Pächter, der Harry Lucca, ein gelernter Koch und geübter Gastwirt aus Oberösterreich.. Übrigens am 2. September gibt es einen Frühschoppen.








 

Alkus: Dämmerschoppen der MK Schlaiten und Filmvorführung

Das Premierenpublikum in Alkus rätselte darüber, ob die MK Schlaiten zum ersten Mal ein Konzert beim Schöpfer spielte. Über die Open air – Filmvorführung herrschte kein Zweifel: Dieses Ereignis war zweifellos eine Uraufführung!
Fotos: Ing. Peter Schirrer
Text: Angelika Mühlburger

ohl höchste Zeit, dass die Nachbarn von der anderen Seite des Tales einmal hier auf Besuch waren und ein gute Idee von Stefan Gliber, Obmann der MK Ainet! Unter der Leitung des Kapellmeisters Ludwig Pedarnig und des Obmannes Roland Scherwitzel rückte die MK Schlaiten bei äußerst zweifelhaftem Wetter aus, nahm nach einem kurzen Regenguss ihren Platz ein und spielte frisch drauf los. Traditionelle, bodenständige Blasmusik stand vorwiegend auf dem Programm, schwungvoll und  mit Temperament vorgetragen. Die Zuhörer dankten mit viel Applaus und die Musikanten spielten, bis sie in der einbrechenden Finsternis die Noten kaum mehr lesen konnten.
Damit war der richtige Zeitpunkt für die Vorführung es Filmes „800 Jahre Alkus-Gwabl“ gekommen, fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem fest für generationen am 19. August 2006. Gäste und Geschehen hat Ruth Holzer damals ausführlich mit der Kamera festgehalten. Dann wagte sie sich mit diesem Material an eine mühevolle Arbeit. Sie erstellte ein Konzept, suchte passende Musik, sammelte noch weiteres Material für Sequenzen zwischendurch, nämlich Aufnahmen von sämtlichen Wohn- und etlichen anderen Gebäuden auf dem Berg, und fügte alles in liebevoller Detailarbeit zu einem einmaligen Zeitdokument zusammen. Ein ausgesprochen gelungenes Werk ist so entstanden, das mit Spannung erwartet, mit großem Interesse angeschaut, vielfach, originell und mit Respekt kommentiert wurde.
Ruth hat damit einen wertvollen kulturellen Beitrag geschaffen, den man als direkte Auswirkung des Jubiläumsreigens von 2006 bezeichnen darf. Wenn die Vervielfältigung zu einem erträglichen Preis gelingt, wird sie mit diesem Werk noch vielen Menschen Freude und Vergnügen bereiten können.
Roland Kendlbacher stellte dankenswerter Weise die Technik für eine pannenlose Präsentation zur Verfügung und Herbert Schöpfer sorgte in bestens organisierter Manier für Speis und Trank. Und weil die Veranstaltung bis halb 12 im Freien gedauert hatte, wurde anschließend in der gemütlichen Gaststube in fröhlicher Gesellschaft noch stundenlang über das soeben Erlebte und vieles Andere ausführlich debattiert.


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Die MK Schlaiten spielt dem Eröffnungsmarsch, Kapellmeister: Ludwig Pedanig
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Angelika Mühlburger bedankt sich bei der Fimmacherin Ruth Holzer
Zur Fotogalerie

  • 24. Juni 2017Herz-Jesu-FEst
  • 29. Juni 2017 10:00Sprechtag Tiroler Patientenvertretung
  • 2. Juli 2017Kirchtagsfest
  • 30. Juli 2017Sautrogrennen
  • 26. August 2017Pfarr- und Schützenwallfahrt über den Kofel nach Maria Luggua
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