Gemeindeinfo

Aus der Gemeindechronik: Josef Haidenberger, der erste Gefallene des II. Weltkrieges aus Ainet

Josef Haidenberger, (geb. Brunner), der „Sattler-Seppl“, fiel gleich in den ersten Tagen des Polenfeldzuges. Bei der Entschärfung einer von der Polnischen Armee verminten Brücke, explodierte ein Sprengsatz, dabei wurde Senfgas freigesetzt. An den Folgen dieser Vergiftung erlag er ein paar Tage später. Seine Einheit war das Gebirgs-Pionier-Bataillon 82. Als Adoptivsohn des Sattlerwirtes Alois Haidenberger erbte er den sogenannten „Sattler-Laden“. Das Gebäude mit der heutigen Hausnummer Ainet 87 erhielt im Volksmund diese Bezeichnung, weil darin über Jahrzehnte eine Gemischtwarenhandlung betrieben wurde. Das Haus erbten seine Geschwister. Die Nachkommen seiner Schwester Maria „Miedl“ Egartner, geb. Brunner, besitzen es heute noch.

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Wallfahrt nach Maria Luggau

60 Personen nahmen am Samstag, 24. August, an der traditionellen Pfarr- und Schützenwallfahrt teil und feierten gemeinsam mit Pfarrer Wieslaw den Gottesdienst in der Basilika im Marienwallfahrtsort.

29 Personen pilgerten zu Fuß über den Kofelpass nach Maria Luggau und konnten sich beim Gehen vom Ausmaß der Waldschäden vom vergangenen Oktober ein Bild machen, da auch das Lesachtal vom Unwetter sehr betroffen war und die Aufräumarbeiten noch nicht abgeschlossen sind.

Beim Pilgern und beim Gottesdienst hatten wir Zeit zum Innehalten, zum Nachdenken,  Danken und Bitten. Ein herzliches Danke Pfarrer Wieslaw für die geistliche Begleitung, den Ministranten Hannah und Florian für ihren Mini-Dienst und Chiara für die tolle musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, diese Musik ließ unser Herz höher schlagen. Ich hoffe, dass alle Teilnehmer gestärkt und verwandelt in den Alltag zurückkehren konnten.

Text und Fotos: Hildegard Lanser

Die Kofelgeher 2019

 

Ministrantenausflug 2019

Spiel, Spaß und Gemeinschaft für die 32 Minis und deren Begleitpersonen beim jährlichen Ministrantenausflug unseres Seelsorgeraumes.

Der Erlebnispark Presseggersee bot ausreichend Möglichkeit für alle Teilnehmer zum Relaxen, Schwimmen oder für ein Nervenkitzel auf den Attraktionen. Klein und Groß haben inmitten alpiner Natur Ruhe und Entspannung aber auch ausreichend Abwechslung vorgefunden und genossen den Ferientag auf dem Boot, im Wasser oder auf einem Spielgerät.

Dieser Ausflug ist ein Dankeschön für die Arbeit unserer Minis und unser Herr Pfarrer ist aktiv dabei und genießt genauso die Vielfalt im Kärntner Urlaubsparadies.

Text: Hildegard Lanser
Fotos: Daniela Saiger und Hildegard Lanser

Pfarrer Wieslaw Wesolowski mit seinen Ministrantinnen und Ministranten und den Aufsichtspersonen

Verleihung der Ehrenurkunde an VDin Angelika Mühlburger

Im Rahmen des heurigen Kirchtagsfestes wurde Frau VDin Angelika Mühlburger die Ehrenurkunde der Gemeinde Ainet überreicht.
Frau Mühlburger hat sich neben Ihrem Beruf als Volksschullehrerin, davon 7 Jahre als Direktorin der Volksschule Ainet, im Dorleben sehr engagiert.
In pfarrlichen Angelegenheiten wie auch im Gemeinderat zeigte Frau Mühlburger sehr großes Engagement.
Als Leiterin der Organisatorin „alcus800quabel“ wurden große Feste organisiert, Singnachmittage und Rodelpartein abgehalten.
Frau Mühlburger tritt nun in den wohlverdienten Ruhestand.
Auch auf diesem Weg bedankt sich die Gemeinde Ainet für die zahlreichen Tätigkeiten in der und für die Gemeinde Ainet.
Für ihren neuen Lebensabschnitt wünschen wir neben viel Gesundheit vor allem viel Freude und Zeit mit der Familie.

Überreichung der Ehrenurkunde der Gemeinde Ainet: v.l.: Andreas Mühlburger, VDin Angelika Mühlburger,
Bgm. Mag. Karl Poppeller, Bgm.-Stv. Herbert Putzhuber  Fotos: Daniela Saiger

Sautrogrennen 2019 – Nasses Vergnügen am Aineter Teich

Am Sonntag, 28. Juli 2019, wird wieder in See gestochen, beziehungsweise eher geschaufelt. Zweierteams mit Schneeschaufeln als Paddeln bewaffnet und in den originellen Gefährten, messen sich beim Sautrogrennen der Landjugend Ainet.
Bereits um 11:00 Uhr werden die Besucher von den Schleinitz Musikanten mit Märschen, Polkas und Böhmischen Stücken unterhalten. Am Nachmittag spielen die 4 Freunde zum Tanz auf.

Rennstart ist um 13:00 Uhr.
Dabei ist keine Voranmeldung nötig. Lediglich Gute Laune, ein lustiger Team-Name und Motivation muss man mitbringen. Ziel des Rennens ist es, in den Trögen möglichst schnell um zwei Bojen herum den Teich zu umrunden und dabei nicht baden zu gehen. Es warten ein schwieriges Schätzspiel, sowie tolle Preise für die Teilnehmer/innen. Eigene Jugendwertung bis 14 Jahren!

Startgeld: Erwachsene 10 € / Jugend 8 € (Jeweils pro Paar)

Für ausreichend Speis und Trank ist gesorgt!

Die Landjugend Ainet freut sich auf viele Teilnehmer und Schaulustige!

 

Die Landjugend Ainet hat jetzt auch ein passendes Ankündigungsvideo zum Sautrogrennen:

Kofler Hone hat einen Bruder namens Tone? Und der soll auch noch beim Saut´rogrennen mitmachen? Wir sind gespannt!

Link zum Video auf Facebook

Bewaffnet mit 2 Schneeschaufeln mit einem Sautrog als Boot wird am Aineter Teich in See gestochen. Foto: brunner images

 

Seniorenausflug ins Mölltal

Ein jährlicher Ausflug mit unseren Senioren ist für uns schon Tradition geworden. Und so planten wir auch heuer – vor der Sommerpause – wieder einen besonderen Nachmittag ein.

Dieses Mal brachte uns Thomas (Busunternehmen Alpenland) über den Iselsberg ins Mölltal. Vorerst machten wir in Winklern beim Mautturm kurzen Halt, um den Mautturm zu besichtigen. Nach einem nicht ganz so leichten Aufstieg über zahlreiche Stiegen und Stufen konnten wir den herrlichen Ausblick über Winklern genießen. Im Turm gab es viele interessante Dinge zu bestaunen: Wunderschön geschliffene Edelsteine, Smaragde, Bilder von alten Gerätschaften und Touren der „Steinsucher“ und die verschiedensten Mineralien, welche unter anderem im Fleißtal und Heiligenblut gefunden wurden. Bevor wir unsere Fahrt fortsetzten, gab es im Eingangsbereich die Möglichkeit, noch einige Mitbringsel zu erwerben.

Weiter gings nach Lainach, Gemeinde Rangersdorf. Von Witschdorf aus führte uns eine 10 Kilometer lange, von wunderschönen Bauernhäusern und steilen Hängen gesäumte  Bergstraße, zum „Marterle“, einem 1861m hoch gelegenen Wallfahrtsort im Mölltal. Beliebig  konnte jeder seine Zeit in der Kirche verbringen bzw. die Aussicht rundum genießen.

In der Rangersdorfer Hütte stärkten wir uns bei guter Jause, Kaffee und Kuchen. Sogar ein Kartenspiel ging sich aus. So ging ein wunderschöner Nachmittag zu Ende und ich/wir freuen uns auf das nächste miteinander in unserer Runde.

Danke der Gemeindeführung für die Kostenübernahme des Busunternehmens.

Im „Stüberl“ ist jetzt Sommerpause, aber der Herbst kommt schneller als man denkt.

Wir beginnen am Mi. 11. Sep. 2019 mit unseren Nachmittagen im Seniorenstüberl.

            BLEIB´S GSUND an schian Sommer wünscht Anni

Text und Fotos: Anni Kühr

 

Die Seniorinnen und Senioren beim „Marterle“, einem 1861m hoch gelegenen Wallfahrtsort im Mölltal

 

 

Aus der Gemeindechronik: Landessieg des Büchereiteams Ainet

Das Büchereiteam Ainet mit den Mitarbeiterinnen Angelika Mühlburger und Martha Obertscheider gewann den landesweit ausgeschriebenen Projektwettbewerb „Ein Buch wird lebendig“. Im Mittelpunkt des Aineter Beitrages stand das Buch: „Tranquilla Trampeltreu die beharrliche Schildkröte“, dessen Handlung gemeinsam mit den Kindern und freiwilligen Helfern erarbeitet und kreativ umgesetzt wurde. Die Preisübergabe erfolgte am 23.11.1992 im Publikumsstudio des ORF Tirol. Zeitungsartikel zur Verfügung gestellt von Josef Obertscheider.

Zum Chronikartikel mit detaillierter Bildbeschreibung

Patrozinium und Pfarrfest in Ainet

Am Sonntag, 7. Juli 2019, wurde zu Ehren unseres Kirchenpatrons, des Heiligen Ulrich, ein Festgottesdienst umrahmt vom Kirchenchor Ainet, unter der Leitung von Chorleiter Helmut Oberdorfer und die Kirchtagsprozession über die Felder abgehalten. Der Heilige Ulrich ist der Patron der Reisenden, Wanderer, Winzer und Sterbenden und wird bei schwerer Geburt, gegen Fieber und Überschwemmungen angerufen.

Anschließend an den geistlichen Teil unseres „Kirchtags“ marschierten die Formationen zum Schulplatz um den zweiten Teil unseres Festtages bei Musik, Essen, Getränken und Unterhaltung zu begehen. An diesem Tag waren Kinder, Jugendliche und Erwachsene in froher Runde vereint und genossen den Festtag. Volksschuldirektorin Angelika Mühlburger wurde die Ehrenurkunde der Gemeinde Ainet verliehen und BGM Karl Poppeller würdigte ihr vielfältiges und umfangreiches Wirken in unserer Gemeinde in diesem Rahmen.
Verabschiedet wurden die 2 Kindergartenpädagoginnen Bianca Klammer und Maria Webhofer, die sich beruflich umorientieren möchten.

Im Namen der Pfarre Ainet möchte ich mich bei allen Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und Durchführung dieses Pfarrfestes herzlich bedanken. Vergelt`s Gott auch den Firmen und Privatpersonen für das Spenden der Tombolapreise und für das Kaufen der Gewinnlose.

Für jedes Fest ist es notwendig, dass sich Gemeindebürger ehrenamtlich engagieren und sich auf ihre Art und Weise einbringen, damit es ein schönes Miteinander werden kann, wodurch die Dorfgemeinschaft gestärkt wird. Die Veranstalter konnten sich über zahlreichen Besuch von Festgästen freuen und Klein und Groß amüsierten sich an diesem Feiertag auf besondere Weise.

Text: Hildegard Lanser
Fotos: Daniela Saiger und Hildegard Lanser

Bei der Kirchtagsprozession in Ainet

 

 

 

 

 

Alte Schultaschen für einen guten Zweck

Die alte Schultasche landet zum Ferienbeginn in der hintersten Ecke des Kinderzimmers, bevor sie im Herbst zum Schulstart gegen ein neues, trendigeres Modell ausgetauscht wird?
Wohin mit der noch gut erhaltenen Schultasche?
Für den Abfall ist sie eigentlich viel zu schade!

Kinder von bedürftigen Familien in Tirol freuen sich über gut erhaltene Schulsachen.

ReUse-Projekt „Tiroler Schultaschen-Sammlung“

In Tiroler Recyclinghöfen werden gut erhaltene Schultaschen, Schulrucksäcke und Schulsachen aus dem Abfallstrom ausgeschleust, um sie der Wiederverwendung (ReUse) zuzuführen. Engagierte AsylwerberInnen im Flüchtlingsheim Reichenau in Innsbruck kontrollieren und reinigen die gesammelten Schultaschen bevor sie sie mit gespendeten Schulmaterialien bestücken.
Anschließend werden die befüllten ReUse-Schultaschen an bedürftige Familien in Tirol rechtzeitig vor Schulbeginn im Herbst übergeben. Überzählige ReUse-Schultaschen werden von der Caritas außerhalb Tirols an bedürftige Familien mit schulpflichtigen Kindern verteilt. Bei den schulpflichtigen Kindern ist die Freude über gut erhaltene Schultaschen, Schulrucksäcke und Schulsachen riesig.

Möchtest Du das ReUse-Projekt unterstützen?

Das geht ganz einfach: Das Österreichische Jugendrotkreuz organisiert vor den Sommerferien Schwerpunktsammlungen in Tiroler Pflichtschulen. Im Recyclinghof oder direkt im Gemeindeamt Ainet kannst Du deine gut erhaltene Schultasche oder deinen Schulrucksack jederzeit, aber am besten bis 26. Juli 2019 abgeben. Auch Schulsachen werden benötigt! Saubere, nicht kaputte Schulsachen wie Bleistifte, Kugelschreiber, Farbstifte, Radiergummi, Spitzer, Lineal, Wasserfarben und Pinsel, Zirkel, Hefte in A4 und A5 (bitte keine Schulbücher) einfach mit in die Schultasche geben. Mit Mal- und Bastelheften kann man den Kindern noch zusätzlich eine Freude machen. Das ReUse-Projekt „Tiroler Schultaschen und –Sachensammlung“ ist eine Umweltaktion vom Land Tirol, dem Umwelt Verein Tirol, dem Tiroler Gemeindeverband, der kommunalen Abfallwirtschaft, dem Österreichischen Jugendrot-kreuz, den Tiroler Sozialen Diensten GmbH, der Caritas&Du, der Diözese Innsbruck, der Diakonie Tirol und dem Landesfeuerwehrverband Tirol.

Weitere Infos unter: https://www.umwelt-tirol.at/projekte/reuse-projekt-tiroler-schultaschensammlung/

Engagierte AsylwerberInnen bei der Reinigung und Befüllung der gesammelten Schultaschen.

 

  • 2. November 2019Krapfenschnappen
  • 9. November 2019 10:00Hinterbergler Bauernmarkt
  • 16. November 2019Kameradschaftsabend der FF Ainet
  • 23. November 2019Projektpräsentation "Prijakt"
  • 30. November 2019Adventbasar
AEC v1.0.4
schikurs-hochsten-2014-037