Chronik

Aus der Gemeindechronik: VS Gwabl – Schuljahr 1939/40

Thaddäus Obbrugger, Chronist der Gemeinde Nikolsdorf, hat mehrere Fotoaufnahmen seines Vaters VL Josef Obbrugger der Gemeindechronik Ainet zur Verfügung gestellt. Josef Obbrugger war vom Schuljahr 1938/39 bis zum Schuljahr 1942/43 und dann wieder 1945/46 Volksschullehrer in Gwabl. Wir danken Franz Mair sen. für die Mithilfe bei der Zuordnung der Namen.

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Aus der Gemeindechronik: Brand des „Klamperer-Hauses“, ehem. Ainet HNr. 9

Das zusammengebaute Wohn- und Futterhaus des ehemaligen Klampererhofes, es stand im Besitz des Schneidermeisters Anton Ingruber, wurde ein Raub der Flammen. Bei der Brandbekämpfung kamen zum ersten Mal kriegsbedingt (I. Weltkrieg) Feuerwehrfrauen zum Einsatz. Beim unmittelbar darauf abgehaltenen Bezirksfeuerwehrtag in St. Johann i. W. wurde den bei den Löscharbeiten beteiligten Frauen großes Lob ausgesprochen. Die bei diesem Löscheinsatz verletzte Pulcheria Gridling, vom „Reimer“ in St. Johann i.W., war zu diesem Zeitpunkt Bedienstete beim Sattlerwirt in Ainet.

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Aus der Gemeindechronik: Konzert der Sängergesellschaft „Die Hinterbergler“ in Amlach

„Die Hinterbergler“, eine schon in Vergessenheit geratene Sängergruppe.
Ihre Mitglieder waren: Anton u. Johann Frotschnig, Albin, Florian u. Josef Gridling sowie Johann Gliber vlg. „Laden-Hansl“. Sie traten unter der Leitung bzw. unter Mitwirkung des Zithervirtuosen und Komponisten Anton Linder an. Das Lied „Die Hinterbergler“ stammt aus seiner Feder.

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Aus der Gemeindechronik: Weihe der neue Fahne für die Schützenkompanie Ainet

Die Schützenkompanie Ainet beschloss bei ihrer Vollversammlung am 16.4.1961 eine neue Fahne anfertigen zu lassen, „da die alte schon völlig unbrauchbar ist“ (wörtliche Abschrift aus dem Protokollbuch). Um die Kosten der Anschaffung zu finanzieren, wurde eine Haussammlung durchgeführt. Die Dominikanerinnen im „Klösterle“ in Lienz erhielten den Auftrag, die Fahne zum Preis von S 10.000 herzustellen. Pfarrer Georg Zeilinger, der seit Mai 1963 als neuer Seelsorger in Ainet wirkte, weihte die Fahne im Rahmen des Bezirksschützenfestes am 25.8.1963. Als Fahnenpatin fungierte die Sattlerwirtin Anna Steinbrugger. Der Hauptmann Franz Jäger und der Obmann Josef Oblasser wurden mit der silbernen Verdienstmedaille des Bundes der Tiroler Schützenkompanien ausgezeichnet. An Resi Jäger, die Frau des Hauptmannes, wurde der Ehrenkranz verliehen. Dies war die zweite Verleihung der im Jahre 1962 neu geschaffenen Auszeichnung in Tirol.
Fotos: Dina Marina Lienz – Originale: Schulchronik Ainet u. Familie Jäger

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Aus der Gemeindechronik: Neues Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr Ainet

Da der im Jahre 1950 erworbene Jeep der Feuerwehr nicht mehr einsatzfähig war, beschoss der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 1.12.1962 den Ankauf eines neuen Löschfahrzeuges. Neben den bereits zugesagten Beihilfen des Bezirks- und Landesfeuerwehrverbandes in der Höhe von insgesamt S 25.000,00 wurde für diesen Zweck bei der Tiroler Landesbrandschadenversicherung ein Darlehen in der Höhe von S 50.000,00 aufgenommen. Auch die Kameradschaftskasse der Feuerwehr steuerte einen namhaften Betrag zum Ankauf des Fahrzeuges bei. Allein bei einer Haussammlung und bei einer Christbaumversteigerung wurde ein Erlös von S 21.500,00 erzielt. Im Protokoll des Gemeinderates ist weder die Automarke, noch die Höhe des Kaufpreises für das neue Einsatzfahrzeug erwähnt. Am 5. Mai 1963 wurden ein Land Rover der Serie II (mit Allradantrieb) und eine Tragkraftspritze „VW Automatic 75“ der Fa. Rosenbauer gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben.

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5.5.1963 Segnung des Löschfahrzeuges und der Tragkraftspritze

Pfarrer Josef Jagodic segnet das neue Einsatzfahrzeug, den Land Rover und die neue Tragkraftspritze der Fa. Rosenbauer.
Foto: August Jester

Aus der Gemeindechronik: Maria Thaler, älteste Osttirolerin vollendet ihren 100er

Am 20. Mai 1975 konnte Maria Thaler, das „Schulhäusl-Moidele“, ihr 100. Lebensjahr vollenden. Seit Beginn der Matrikenbuchführung in der Kuratie (Pfarre) Ainet im Jahre 1771 hatte noch nie eine Person ein so hohes Alter erreicht. Die Gratulation von Pfarre und Gemeinde erfolgte im Rahmen einer feierlich gestalteten Spende der Krankenkommunion. Musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Ainet. Siehe Bericht im Osttiroler Bote vom 22.5.1975

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Die Jubilarin in einer Aufnahme aus dem Jahre 1961:
1 Robert Thaler, Sohn der Jubilarin, 2 Maria Thaler 3 Gabriella Brunner, Ur-Enkelin der Jubilarin, 4 Germana Brunner verh. Oberforcher, Enkelin u. Ziehtochter der Jubilarin 5 Florian Oberforcher 6 Johann Payr vlg. Draxler

Aus der Gemeindechronik: Die zweite Klasse der VS Ainet im Schuljahr 1967/68

Auf Grund der Reaktionen auf den Chronikbeitrag „Ehrenurkunde für Margarethe Girstmair und Erich Grißmann“ sowie auf mehrfachen Wunsch, veröffentlichen wir in regelmäßigen Abständen Klassenfotos der Volksschulen Ainet und Gwabl. In der Volksschule Ainet wurden zwischen dem Schuljahr 1948/49 und dem Schuljahr 1967/68 keine Klassenfotos aufgenommen.

 

Die Buben der zweiten Schulstufe und alle Schüler der dritten Schulstufe mit der Klassenlehrerin Amalia Löffler

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Aus der Gemeindechronik: Brand im Ochsenwald

Großer Zirbenbestand vernichtet!

Ein vom Alphirten Josef Gander beim Ausputzen der Viehweide entfachtes Feuer geriet außer Kontrolle und entwickelte sich zu einem Waldbrand riesigen Ausmaßes. Der Abschnittskommandant, Alfred Christof, und der Leiter der Forstinspektion Lienz, DI Josef Althaler, koordinierten die Arbeit der im Zeitungsartikel angeführten Einsatzkräfte. Zusätzlich unterstützten freiwillige Helfer aus Gwabl und Alkus die Brandbekämpfung Die Bergfraktionen hatten zu diesem Zeitpunkt noch keine selbständige Löschgruppe. Dank Aufforstungen, durchgeführt im Rahmen des Schutzwaldsanierungsprogrammes und aufgekommener Naturverjüngung, ist ein Teil der Brandfläche heute wieder bewaldet. Trotzdem ist nach über fünfzig Jahren das Ausmaß der Brandkatstrophe in der Natur noch zu sehen.

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Sollte jemand zu diesem Chronikbericht Fotos, Zeitungsausschnitte oder sonstige Belege besitzen, bitten wir, diese der Gemeindechronik zum Einscannen zur Verfügung zu stellen.

Aus der Gemeindechronik: Bau der ersten Volksschule in Ainet

Große Verdienste um das Schulwesen in Ainet erwarb sich Johann Platzoller, der hier von 1812 bis 1828 als Kurat (Pfarrer) wirkte. In der Seelsorgebeschreibung, verfasst im Jahre 1833, wird auch der Bau der ersten Schule im Jahre 1821 erwähnt. Im „Schulhäusl“ wurden alle Kinder der Schulgemeinde Ainet, das ist die alte Bezeichnung für einen Schulsprengel, unterrichtet. Zu diesem Sprengel gehörten alle Häuser in Ainet, der Pirkerhof in Alkus, sowie die Häuser Außer- u. Innermullitz, Köfele, Außer- u. Innersteiner, Untermair und Mittermair und bis zum Schuljahr 1877/78 auch die Höfe Rainer, Angerer und Badstuber in Gwabl.

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  • 23. November 2019Projektpräsentation "Prijakt"
  • 29. November 2019 19:00Altbewährte Hausmittel neu entdecken
  • 30. November 2019Adent im Dorf
  • 1. Dezember 2019Kinderkrampus
  • 1. Dezember 2019Einleiten der Krampustage
AEC v1.0.4
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