Chronik

Aus der Gemeindechronik: Gratulationsfeier für Pfarrer Dr. Anton Eppacher

Am 13. Oktober vollendete unser Seelsorger Dr. Anton Eppacher, Professor am Gymnasium in Lienz, sein 50. Lebensjahr. Bürgermeister OSR Alois Girstmair und Emil Sinn hatten im Namen der Gemeinde und des Pfarrgemeinderates am Vorabend dieses Jubiläums zu einem Dankgottesdienst und zu einer Gratulationsfeier eingeladen. Trotz strömendem Regen füllten Ehrengäste, die Musikkapelle, die Schützenkompanie, die Fahnenabordnung der Feuerwehr und viele Pfarrangehörige die Kirche bis auf den letzten Platz. Kirchenchor und Volksgesang umrahmten die Messfeier in besonders feierlicher Weise. Prof. Dr. Anton Eppacher trat im November 1985 die Nachfolge des am 15. Oktober 1985 unerwartet verstorbenen Pfarrer Josef Furtschegger an.

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1988 10 12, 50. Geburtstag Feier beim Sattlerwirt

Aus der Gemeindechronik: VS Gwabl, Schuljahr 1965/66

Im Schuljahr 1965/66 wurde die VS Gwabl wegen der großen Schülerzahl erstmals als geteilte Klasse geführt. Der Obergruppe (4. bis 8. Schultstufe) wurde am Vormittag, die Untergruppe (1. – 3. Schulstufe) am Nachmittag unterrichtet. Die beiden Schülerfotos entstanden während der Praktikumstage von Martha Egartner (verh. Mair) und Gertrud Pichler, beide Absolventinnen der Lehrerbildungsanstalt Zams. Die Statistik für das Schuljahr 1965/66 erstellte der Schulleiter Erich Grißmann.
Fotos: Schulchronik Gwabl

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Trotz Kontakt mit mehreren der abgebildeten Schüler konnten nicht alle Namen zugeordnet werden. Wir ersuchen um Benachrichtigung, sollte eine Namensbezeichnung fehlen oder falsch sein: verwaltung@ainet.gv.at

 

 

Aus der Gemeindechronik: Das elektrische Licht mit einem Tanzkränzchen begrüßt

Über 20 Jahre währten die Bemühungen, die Häuser der Ortschaft Ainet mit elektrischem Strom zu versorgen. Am 11. Jänner 1920 war es soweit, an diesem Tag erstrahlte, unter anderem auch im Gasthaus Haidenberger, das erste Mal das elektrische Licht. Das war dem damaligen Wirt Alois Haidenberger wert, eine Tanzunterhaltung mit Gesangseinlagen zu veranstalten.

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Aus der Gemeindechronik: Franz Mair „Schmied-Franz“, Orgelbauer, verstorben.

Der Verstorbene wurde am 18.10.1891, als achtes von zehn Kindern des Florian Mair und der Sophia, geb. Gliber, beim „Schmied“ in Ainet geboren. Handwerklich geschickt, wurde ihm auch eine große musikalische Begabung in die Wiege gelegt. Er erlernte das für unsere Gegend seltene Handwerk eines Orgelbauers. Seine berufliche Laufbahn wurde durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. Er war im Frontabschnitt des Monte Pasubio eingesetzt, wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der bronzenen und mit der silbernen Tapferkeitsmedaille. Sein weiterer beruflicher Werdegang führte ihn, beschäftigt bei den seinerzeit führenden Orgelbaufirmen Goll in Luzern, Seifert in Köln, Walker in Ludwigsburg, durch halb Europa. Eine ausführliche Lebensbeschreibung erschien im Osttiroler Bote am 7.5.1964 (siehe Seite 3). Auch vier seiner Brüder erhielten eine handwerkliche Ausbildung. Sie übten später ihre erlernten Berufe als Gewerbetreibende aus. Andreas und Josef als Schmiedemeister, August als Wagnermeister, Florian betrieb ein Installationsunternehmen.

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Aus der Gemeindechronik: Ansichtskarten von 1896 bis 1914

Dieser Chronikbeitrag zeigt historische Ansichten von Ainet vom Jahre 1896 bis zum Beginn des ersten Weltkrieges, abgedruckt auf Ansichtskarten. Die ersten derzeit bekannten fotografischen Dorf- und Gebäudeansichten sind auf Ansichtskarten abgebildet. Die Besitzer der Gasthäuser „Sattler“, „Wirt“ und „Badl“ sowie der Schneidermeister und Kaufmann Anton Ingruber präsentierten, zum Teil auch gemeinsam, ihre Betriebe. Somit wurde dieses Medium auch für die eigene Werbung eingesetzt. Eine besondere Rarität ist ein Werbeblatt, welches der Besitzer des Gasthauses Bad Weiherburg, Thomas Perdarnig, drucken ließ.
Thaddäus Obbrugger und Brigitte Perdarnig stellten die Kartenoriginale, die Fam. Forcher in Schlaiten, Alois Ingruber, und Klaus Pramstaller im digitalen Format zur Verfügung.

Wer kann noch Ansichtskarten sowie Fotografien mit historischen Dorf- und Gebäudeansichten der Gemeindechronik im digitalen Format oder zum Einscannen zu Verfügung stellen?

Kontakt: verwaltung@ainet.gv.at oder: lois.gomig@aon.at

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Aus der Gemeindechronik: VS Ainet – Die „Erstler“ vor 30 Jahren

Frau Schulrat Amalia Löffler unterrichtete diese Kasse durch die gesamte vierjährige Volksschulzeit. Sie trat mit Ende des Schuljahres 1991/92, nach über 40 Jahren Wirken in Ainet, in den Ruhestand.

Fotos zum Einscannen zur Verfügung gestellt von Fam. Löffler
Die Bilder sind in einem Album eingeklebt, der Autorenstempel ist nicht sichtbar.

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Wer kann noch Fotos aus seiner Schulzeit in Ainet der Gemeindechronik in digitalem Format oder zum Einscannen zur Verfügung stellen? Von besonderem Interesse sind Aufnahmen von Schulveranstaltungen wie z. B. Ausflügen, Sportveranstaltungen usw.

Kontakt: verwaltung@ainet.gv.at    oder:  lois.gomig@aon.at

Aus der Gemeindechronik: Einweihung des Oberalkuser-Kirchl

Auf Initiative der Jägerschaft Alkus, unter Federführung des Jagdpächters Hermann Gander, wurde in einer vierjährigen Renovierungszeit die schon baufällige Kapelle wieder auf Hochglanz gebracht. Ermöglicht wurde dies durch viele unentgeltlich geleistete Robott-Schichten, Geld- und Sachspenden aus der Bevölkerung, sowie aus den Reinerlösen der verschiedensten Veranstaltungen, welche die Jägerschaft Alkus organisiert hatte. Die Mitglieder der Jagdgenossenschaft Alkus verzichteten mehrere Jahre auf die Auszahlung des Jagdpachtschillings. Der ansehnliche Betrag kam dem Renovierungskonto zu Gute. Am Sonntag, den 28.8.1983, weihte Weihbischof Matthias Defregger aus München, im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, das Oberalkuser-Kirchl wieder ein. Tone Gomig, der Vertreter der Jägerschaft Alkus, erstattete ausführlich Bericht über die abgeschlossenen Arbeiten, gab Rechenschaft über die Verwendung der eingegangenen Spenden und sprach den vielen freiwilligen Helfern, allen Spendern, Handwerkern und ausführenden Firmen ein herzliches „Vergelt’s Gott“ aus. Der Text der Ansprache ist diesem Chronikbericht beigefügt.

Fotos zur Verfügung gestellt von Fam. Gander, Mag. Klaus Lukasser, Gemeindechronik Ainet.  Sollte jemand Fotos von den Restaurierungsarbeiten oder von der Einweihungsfeier besitzen, bitten wir, diese der Gemeindechronik zum Einscannen zur Verfügung zu stellen.

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Aus der Gemeindechronik: Union Ainet, Tennisvereinsmeisterschaft 1986

In der Zeit vom 13. Juli bis 1. August 1986 ermittelten die Spieler der Sektion Tennis ihre Vereinsmeister. Karl Wibmer (Schüler) Andrea Wibmer (Damen) und Harald Saiger (Herren) konnten ihre Titel erfolgreich verteidigen. Die Preisverteilung mit der Übergabe der Siegertrophäen fand am 2. August statt.
Fotos: Fritz Gregorius – Bearbeitung: lois.gomig@aon.at

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Aus der Gemeindechronik: Todesfall: Alois Haidenberger durch Blitzschlag getötet

Alois Haidenberger, Gastwirt und Kaufmann, wurde am 18.1.1863 beim „Haidenberger“ in Debant geboren. Im Jahre 1900 heiratete er die Witwe Anna Schneeberger, geb. Schlemmer. Nach deren Tod am 2.10.1924 wurde er im Erbwege Besitzer beim „Sattler“ und „Wirt“. Der Verstorbene förderte zeitlebens die örtlichen Vereine in großzügiger Weise. Besondere Verdienste erwarb er sich als ehemaliger Vorsteher (Bürgermeister) der Gemeinde Ainet, diese ernannte ihn im Jahre 1929 zum Ehrenbürger. Sein Erbe traten die beiden Adoptivsöhne Alfons (geb. Greinhofer, Kasperersohn in Schlaiten) und Josef (geb. Brunner, Innergreinhofersohn in Glanz) an.
Der Verstorbene wurde, wie damals üblich, „offen“ aufgebahrt. Die Einsargung wurde erst am Tag der Beerdigung vorgenommen. Die prunkvolle Aufbahrung ist fotografisch dokumentiert.

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Aus der Gemeindechronik: Kornernte beim „Außerstona“ in Gwabl

Der „Außerstona-Hof“ in Gwabl ist einer der letzten Bauernhöfe in Osttirol, wo die Kornernte noch in traditioneller, althergebrachter Arbeitsweise durchgeführt wird. Das „Kornscheiden“, wie es im Volksmund genannt wird, erfordert eine Reihe von Arbeitstechniken, deren Anwendung kaum noch jemand beherrscht. Bei der Familie Holzer ist dieses Wissen erhalten geblieben, es wird noch Jahr für Jahr, so auch beim heurigen Kornschnitt angewendet. Auch die Weitergabe an die nächste Generation ist gewährleistet. Die „Harpfen“, die Trockengerüste zum Nachreifen des Kornes, prägten bis herauf in die 60er Jahre das Landschaftsbild. Neben der Kornharpfe beim „Außerstona“ stehen in unserer Gemeinde noch sechs sogenannte „Dachharpfen“. Alle haben ihre ursprüngliche Funktion verloren, sie dienen als Unterstand für landwirtschaftliche Maschinen.
Raimund Mußhauser, der Chronist der Gemeinde Thurn, hat die Arbeitsschritte in einer Bilderserie festgehalten. Er stellte die Fotos der Gemeindechronik Ainet für diesen Beitrag zur Verfügung.

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  • 19. Oktober 2019Krampusgungl
  • 2. November 2019Krapfenschnappen
  • 9. November 2019 10:00Hinterbergler Bauernmarkt
  • 16. November 2019Kameradschaftsabend der FF Ainet
  • 23. November 2019Projektpräsentation "Prijakt"
AEC v1.0.4
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