Chronik

Aus der Gemeindechronik: Das letzte Gefecht des Tiroler Freiheitskampfes 1809

Nach dem Separat-Frieden von Unterpeischlach, abgeschlossen am 6. Nov., war eine trügerische Ruhe eingekehrt. Aber im Untergrund brodelte es. Durch bewusst gefälschte Nachrichten aus dem Quartier von Andreas Hofer und aufgehetzt durch den Dekan von Lienz, A. Jäger, und den Pfarrer von Virgen, S. Damaszen, unternahmen die Landesverteidiger einen letzten verzweifelten Versuch, den Einmarsch der französischen Soldaten in das Iseltal zu verhindern. Unter dem Kommando von Anton Wallner, Wirt beim „Aichberger“ in Matrei, stürmten Schützen und Landsturm gegen das „Bergl“. Hier war schon ein Vorposten eingerichtet, diesen kommandierte der Aineter Wirt Johann Oblasser. So brach der 8. Dezember an, er wurde zum Schicksalstag für Ainet. Die dramatischen Ereignisse beschreibt der spätere Vikar (Pfarrer) Alois Weitlaner.

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Aus der Gemeindechronik: Gerhard Kuenz übernimmt den SPAR Markt Ainet

Nach dem Übertritt von Frau Frieda Schett in den Ruhestand übernahm ab 1. März 1990 Gerhard Kuenz den SPAR Markt Ainet. Dieser SPAR Markt, im Volksmund auch „Trafik“ genannt, ist der letzte übriggebliebene Nahversorger in unserer Gemeinde. Bis am Anfang der 70er Jahre konnte man noch in drei Lebensmittelgeschäften bzw. Gemischtwarenhandlungen Waren des täglichen Bedarfes einkaufen. Neben der oben erwähnten „Trafik“ waren dies die Gemischtwarenhandlung der Familie Ingruber und eine Lebensmittelhandlung im ehemaligen „Sattler-Laden“, heute Ainet HNr. 87.

Belege u. Fotos zur Verfügung gestellt von Gerhard Kuenz

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Aus der Gemeindechronik: Johann Brunner, Lercherbauer, von Felsblock erschlagen

Johann Brunner, der Besitzer der vereinigten Höfe, vlg. Lercher und vlg. Glantsch in Oberalkus, wurde auf halbem Weg zwischen dem Berger-Kofel und der Alkuser-Brücke von einem herabstürzenden Felsblock getötet. Er hinterlässt die Witwe Ida, geb. Greinhofer, mit Tochter Anna (1922-1953), sowie die Tochter Maria (verehelichte Wibmer 1914-1994) aus seiner ersten Ehe mit Christina Holzer. An der Unglückstelle wurde ein „Marterl“ errichtet.

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Aus der Gemeindechronik: Erweiterung und Neugestaltung Friedhof

Bei seiner Sitzung am 20.1.1964 beschloss der Gemeinderat für die anstehende Vergrößerung des Friedhofes einen Bauausschuss zu bilden. Diesem gehörten Bürgermeister Andreas Ploner, Gemeinderat Karl Poppeller (1926 – 2015), Pfarrer Georg Zeilinger und das Mitglied des Kirchenrates Alois Ingruber (1909 – 1992) an. Nach zweijähriger Planungsphase und Diskussion über die verschiedenen Gestaltungsvarianten, begannen am 16.5.1966 die Arbeiten. Es kam die flächenmäßig großzügigste Planungsvariante, erstellt vom Architekten Josef Menardi, zur Ausführung. Dies war möglich, weil die Fam. Krassnig, vlg. Neuhäusl, und der Ortnerbauer Josef Lercher, bereit waren, den notwendigen Grund abzutreten bzw. einem Grundtausch zuzustimmen.

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friedhof

Aus der Gemeindechronik: Asphaltierung der Gemeindewege vor 50 Jahren

In der Sitzung vom 15.4.1967 beschloss der Gemeinderat auf Empfehlung des Gemeindevorstandes, die Asphaltierung der Dorfstraßen an die Fa. Mayreder zu vergeben. Im Mai 1967 wurde der Großteil der öffentlichen Wege im Bereich Oberdörfl, Unterdörfl und in der Dornach-Siedlung asphaltiert. Im Vorfeld dieser Arbeiten wurden die Nagele- und die Kircher Mühle abgetragen, sowie unübersichtliche Straßenabschnitte entschärft und Engstellen wie z.B. nördlich des Nagele-Futterhauses beseitigt. Auch der Verlauf des „Mühlbachl“ zwischen dem „Gstinig-Brüggele“ und dem „Schulbrüggele“ wurde begradigt und erhielt in diesen Bereich neue Ufermauern. Das Mauerwerk wurde mit Natursteinen mörtelverfugt ausgeführt Diese Arbeiten führten die Gemeindearbeiter in Eigenregie durch.

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Aus der Gemeindechronik: Tod nach Rauferei

Andrä Brunner, vlg. Berger, starb an den Folgen von Verletzungen, die er sich bei einer Rauferei zugezogenen hat.

Schwerer Schicksalsschlag für die Fam. Brunner beim „Berger“ in Ainet. Nach dem Tod der Mutter am 24.12.1873 und dem Brand vom 3. März dieses Jahres verloren die sechs Kinder der Familie auf besonders tragische Weise nun auch noch ihren Vater. Die Personenbezeichnung „Glinzl“ kommt vom Namen des Hofes „Glinz“, den die Familie Brunner von 1847 bis ca. 1855 bewirtschaftete. Der Grundbesitz wurde später mit dem Dabernighof in Alkus vereint, die Gebäude wurden abgetragen.

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Aus der Gemeindechronik: Ehrung u. Überreichung von Jungmusikerleistungsabzeichen

Wie schon Tradition wurden im Rahmen eines Sommerkonzertes Musikanten für langjährige Mitgliedschaft bei der Musikkapelle Ainet geehrt. Fünfzig Jahre gehörte das Ehrenmitglied Heinrich Lukasser und jeweils fünfundzwanzig Jahre gehörten Franz Lukasser jun. und Alois Heinz unserer Musikkapelle an. Die Ehrungen nahmen Bürgermeister Mag. Karl Poppeller und der Obmann des Musikbezirkes Dr. Klaus Köck vor. Hervorgehoben wurde der jahrzehntelange Einsatz von Heinrich Lukasser. Im Jahre 1949 dem Verein beigetreten, zeichnet ihn neben seinem musikalischen Talent, vor allem seine Verlässlichkeit aus. Bei den Ausrückungen im halben Jahrhundert der Mitgliedschaft bei der Musikkapelle nur selten gefehlt, darüberhinaus kommen noch Einsätze mit Bläsergruppen wie z.B. beim Turm- u. Sternblasen. Hochgerechnet 1900 Musikproben besucht!
Anerkennung gab es für fünf Jugmusikanten, zwei von ihnen haben das Silberne und drei das Bronzene Jungmusikerleistungsabzeichen erworben.

Belege: Postwurfsendung, 3 Fotos (Josef Obertscheider)

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Aus der Gemeindechronik: Großes Pfarrfest zu Gunsten des Orgelkontos

Im Herbst 1986 beschlossen die Gremien der Pfarrgemeinde den Ankauf einer neuen Orgel. Ein Großteil der veranschlagten Kosten in der Höhe von 1,2 Mil. ÖS  soll durch Spenden und Aktionen aufgebracht werden. Eine der vielen Finanzierungaktionen war das Pfarrfest 1988. Nach der Feldmesse und Fahrzeugsegnung lockten unter anderem das Frühschoppenkonzert der Musikkapelle Ainet sowie Spiele für Jung und Alt außerordentlich viele Besucher an. Für den finanziellen Erfolg der Veranstaltung sorgte ein großer Glückstopf und als Höhepunkt eine Widderversteigerung. Durch den großen finanziellen Erfolg dieser Veranstaltung ist das Orgelkonto auf  ÖS 916.000,00  angewachsen.

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widderversteigerung

Chronikfoto: VS Ainet, die Drittler setzen Ahornbäume beim Technikzentrum

Mit elf Schülern der dritten Klasse war Lehrerin Dorli Kofler zur Betriebshalle des Technikzentrums Ainet gekommen, um auf dem Vorplatz junge Berg- und Spitzahornbäume zu setzten. Nach einer kurzen Einweisung durch den Waldaufseher Lois Gomig ging es, ausgerüstet mit Schaufel und Gießkanne, an die Arbeit. Jedes Kind konnte beim Pflanzen eines Baumes mitarbeiten und seinen Namen auf einen Schutzpflock schreiben. Zum Abschluss lud die Geschäftsführerin Martha Steinklammer zu einer Jause ein.

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