Chronik

FF Ainet: Ankauf der ersten Motorspritze

Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ainet am 22.2.1931 wurde der Beschluss gefasst, eine Motorspritze anzukaufen. Der Gemeinderat bewilligte bei seiner Sitzung am 19.4.1931die Aufnahme eines Darlehens bei der Tiroler Landes-Brandschadenversicherungsanstalt. Bereits am 11. Jänner fand eine Christbaumfeier statt, der Versteigerungserlös bildete das Startkapital für den Ankauf der Motorspritze. Am Sonntag den 11.Okt. wurde die Motorspritze im Rahmen eines Festaktes von Pfarrer Johann Kröll geweiht und ihrer Bestimmung übergeben.

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Aus der Gemeindechronik: Brand in Alkus

Alkus: Die Wohn- und Wirtschaftsgebäude der drei Höfe: Erharter, Losnig-Steiner und Glieber (Lienhofer) abgebrannt
Das Feuer brach im Futterhaus des Erharter-Hofes aus. Alle Gebäude bis auf die Grundmauern abgebrannt, auch die Futter- u. Getreidevorräte wurden ein Raub der Flammen. Der Erharter- und der Losnig-Steinerhof wurden bereits im Jahre 1867 durch einen Brand zerstört.

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Aus der Gemeindechronik: Der erste Personenkraftwagen in der Gemeinde Ainet

Der Schmiedemeister Josef Mair (später „Genischger“ in Alkus) war der erste Besitzer eines Personenkraftwagens in der Gemeinde Ainet. Am 4. August 1930 wurde im Gewerberegister der Bezirkshauptmannschaft Lienz auf seinen Namen das Lohnfuhrwerkgewerbe (TAXI) eingetragen. Der Gemeinderat von Ainet hatte seiner Sitzung vom 14.6.1930 hat das Ansuchen ebenfalls befürwortet.

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Aus der Gemeindechronik: Ehrenurkunde für Anton Frotschnig u. Josef Tabernig

Die beiden pensionierten Gemeindebediensteten Anton Frotschnig (Gemeindesekretär 1951–1981) und Josef Tabernig (Waldaufseher 1955-1980) wurden mit der Ehrenurkunde der Gemeinde Ainet ausgezeichnet. Die Feier fand im Gasthaus Schöpfer in Alkus statt. Das „Alkuser-Trio“ sorgte für die musikalische Umrahmung. Von der Ehrungsfeier liegen der Gemeindechronik keine Fotos vor.

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Aus der Gemeindechronik: Marian Staller – Inbetriebnahme der „Trattner-Sandgrube“

Mit dem Kaufvertrag vom 24.8.1953 erwarb Marian Staller vom „Trininger“ in Huben, den Trattnerhof in Ainet. Im Frühjahr 1956 nahm er die Sandgrube in Betrieb. Mit Bescheid der BH Lienz vom 20.6.1960 kam das Frächtergewerbe dazu. Der Verkäufer des Trattnerhofes, Andrä Obermair, übersiedelte mit seiner Familie nach Altmünster in Oberösterreich.

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Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren

Mit dem Waffenstillstand mit Italien war, zumindest für unsere Gegend, der 1. Weltkrieg beendet. Wenn auch die Erinnerung an das menschliche Leid und die großen wirtschaftlichen Opfer der Kriegs- und Nachkriegsjahre über den langen Zeitraum verblasst sind, gibt es noch Erinnerungsstücke, die erhalten geblieben sind. Ein Beispiel dafür ist die Tafel, auf der über 80 Teilnehmer des ersten Weltkrieges abgebildet sind. Dieses Zeitdokument, angefertigt am Anfang der 20er Jahre, wird bei der Familie Holzer beim „Außerstoana“ in Gwabl aufbewahrt. Nicht alle eingerückten Weltkriegsteilnehmer sind mit Foto und Namen vertreten. Es fehlen z.B. die Brüder Andreas, Josef, August, Franz u. Rupert Mair vom „Schmied“ in Ainet, Franz Gliber vom „Kircher“, Franz Kammerlander, Sagschneider bei der Fa. Sulzenbacher in Ainet, Matthias Wibmer, Franz Trojer, beide vom „Außermullitzer“ in Gwabl, Eduard Payr, ehem. „Locher“ in Alkus, Ludwig Egger, ehem. „Wurnig“ in Alkus, Josef Tabernig, ehem. „Jost“ in Alkus, Peter Jester, ehem. „Thaler“ in Gwabl, u. Andrä Gliber. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Weitere Informationen auf der HP des Österreichischen Staatsarchives: http://wk1.staatsarchiv.at/umbruch-und-neubeginn/villa-giusti/

 

Aus der Gemeindechronik: Einweihung der Gedenkstätte beim „Bergl“

Im Bereich des „Bergl“, wo am 8. Dezember 1809 die letzten Kampfhandlungen des Tiroler Freiheitskampfes stattfanden, errichtete die Schützenkompanie Ainet unter der Führung von Hauptmann Rudolf Duregger und Obmann Manfred Podesser eine Gedenkstätte. Die Kupfertafel mit Inschrift erinnert an die dramatischen Ereignisse dieses Tages und gedenkt der Opfer des Tiroler Freiheitskampfes auf Aineter Boden. Mitglieder und Gönner der Schützenkompanie Ainet trugen mit großteils freiwilliger Arbeitsleitung und mit Materialspenden zum Gelingen dieses Werkes bei. Karl Poppeller, vlg. Gstinig, stellte den Grund, auf dem das Denkmal steht, zu Verfügung. Die Maurerarbeit mit Natursteinen wurde von Franz Lukasser sen. ausgeführt. Das Kreuz, den Brunnen und die Rastbänke mit Tisch fertigte Peter Greinhofer an. Der Korpus des Gekreuzigten ist ein Werk des einheimischen Bildhauers Konrad Messner (1921-1995). Im Rahmen der Einweihungsfeier wurden auch verdiente Funktionäre der Schützenkompanie Ainet geehrt. Obmann Manfred Podesser und der Zeugwart Matthias Mühlburger erhielten die Verdienstmedaille in Bronze.
Anton Gliber, Mitglied seit 1934, wurde mit der Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet, der Kassierin und langjährige Marketenderin Ingrid Podesser wurde der Ehrenkranz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien überreicht.

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  • 19. Oktober 2019Krampusgungl
  • 2. November 2019Krapfenschnappen
  • 9. November 2019 10:00Hinterbergler Bauernmarkt
  • 16. November 2019Kameradschaftsabend der FF Ainet
  • 23. November 2019Projektpräsentation "Prijakt"
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