Chronik

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Schulchronik Gwabl-Alkus (1817-1985) online

Eines der wertvollsten Dokumente im Gemeindearchiv Ainet, welches trotz zweier Weltkriege und mehrerer politischer Systemwechsel in die heutige Zeit herübergerettet werden konnte, ist die Chronik der ehemaligen Volksschulen Gwabl und Alkus. Die Digitalisierungstechnik und das Internet machen es möglich, dieses außergewöhnliche Zeitdokument jedem Interessierten zugänglich zu machen. An der Erstellung der Ausgabe für die Gemeinde-Homepage haben mitgearbeitet: Ruth und Anton Holzer (Transkription der Kurrentschrift), Gertrude Oblasser, (Abschrift im Originalwortlaut), Lois Gomig (Gestaltung der Online-Ausgabe, Bildbearbeitung und Fotobeschriftung). Auf Grund der Größe der PDF Dateien wird die Onlineversion in mehreren Zeitabschnitten unterteilt veröffentlicht.

Schulchronik Abschnitt 1

Aus der Gemeindechronik: Katharina Fluri-Egger vollendet ihr 100. Lebensjahr

Am 3. Oktober vollendete Frau Katharina Fluri-Egger in Balsthal in der Schweiz ihr 100. Lebensjahr. Katharina wurde als das zwölfte von insgesamt vierzehn Kindern beim „Alber“ in Ainet geboren. Ihre Eltern waren Johann Egger, er erwarb im Jahre 1901 die Kleinlandwirtschaft beim „Alber“ und Notburga geb. Bachmann. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete sie in dem während des zweiten Weltkrieges geführten Kindergarten der Gemeinde Ainet. Wegen der guten Verdienstmöglichkeiten nahm sie am Anfang der 50er Jahre eine Arbeitsstelle in der Schweiz an. Sie lebt heute in einem Seniorenheim in der Gemeinde Balsthal im Kanton Solothurn.

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Aus der Gemeindechronik: Schulhausbau in Gwabl

Im Jahre 1911 wurde für die beiden damals noch selbständigen Gemeinden Alkus und Gwabl ein neues Schulhaus errichtetet. Da man sich in der Standplatzfrage nicht einig war, wurde die Entscheidung auf den Rechtsweg herbeigeführt. Der Oberste Gerichtshof entschied zugunsten des Bauplatzes, wo das Gebäude heute steht. (Gwabl, Hausnummer 20) von der Entfernung zur Schule ungefähr in der Mitte der beiden Gemeinden. Von der Bauausschreibung bis zur Übergabe des Objektes vergingen lediglich neun Monate!!!
Die Mauererarbeiten führte Baumeister Ortner aus Lienz aus. Die anderen bauausführenden Firmen sind nicht bekannt. Lehrer war zu diesem Zeitpunkt Johann Frotschnig, der bereits seit dem Schuljahr 1903/04 an der Volksschule in Alkus gewirkt hatte.

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Aus der Gemeindechronik: Josef Haidenberger, der erste Gefallene des II. Weltkrieges aus Ainet

Josef Haidenberger, (geb. Brunner), der „Sattler-Seppl“, fiel gleich in den ersten Tagen des Polenfeldzuges. Bei der Entschärfung einer von der Polnischen Armee verminten Brücke, explodierte ein Sprengsatz, dabei wurde Senfgas freigesetzt. An den Folgen dieser Vergiftung erlag er ein paar Tage später. Seine Einheit war das Gebirgs-Pionier-Bataillon 82. Als Adoptivsohn des Sattlerwirtes Alois Haidenberger erbte er den sogenannten „Sattler-Laden“. Das Gebäude mit der heutigen Hausnummer Ainet 87 erhielt im Volksmund diese Bezeichnung, weil darin über Jahrzehnte eine Gemischtwarenhandlung betrieben wurde. Das Haus erbten seine Geschwister. Die Nachkommen seiner Schwester Maria „Miedl“ Egartner, geb. Brunner, besitzen es heute noch.

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Aus der Gemeindechronik: Landessieg des Büchereiteams Ainet

Das Büchereiteam Ainet mit den Mitarbeiterinnen Angelika Mühlburger und Martha Obertscheider gewann den landesweit ausgeschriebenen Projektwettbewerb „Ein Buch wird lebendig“. Im Mittelpunkt des Aineter Beitrages stand das Buch: „Tranquilla Trampeltreu die beharrliche Schildkröte“, dessen Handlung gemeinsam mit den Kindern und freiwilligen Helfern erarbeitet und kreativ umgesetzt wurde. Die Preisübergabe erfolgte am 23.11.1992 im Publikumsstudio des ORF Tirol. Zeitungsartikel zur Verfügung gestellt von Josef Obertscheider.

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Aus der Gemeindechronik: Neue Instrumente für die Musikkapelle Ainet

Auf Antrag von Obmann Peter Jester, „Kassen-Peter“, beschloss die Musikkapelle Ainet bei ihrer Jahreshauptversammlung am 26.12.1965 die Umstimmung von der früher üblichen „Hohen Stimmung“ auf die heutige „Normal- oder B-Stimmung“ durchzuführen. Laut Protokoll wurden der Obmann und der Kapellmeister VD Alois Girstmair ermächtigt, sämtliche dafür notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Dieser Beschluss machte es notwendig, dass alle Blasinstrumente durch neue ersetzt werden mussten. Nachdem die Finanzierung nach Rücksprache mit der Gemeinde Ainet gesichert war, wurden am 30. 1. 1966 die neuen Instrumente der Marke MIRAPHONE bei der Firma Tutz in Innsbruck bestellt.

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Aus der Gemeindechronik: XIII. Bezirksfeuerwehrtag in Ainet

Die vor zwei Jahren, am 12.8.1894, gegründete Freiwillige Feuerwehr Ainet wurde mit der Ausrichtung des 13. Bezirksfeuerwehrtages betraut. Im Rahmen dieses Festes segnete Ortspfarrer Johann Kröll die Löschgeräte der Wehr. Die Musikkapelle Oberlienz umrahmte des Fest. In der Gemeinde Ainet bestand zu diesem Zeitpunkt noch keine Musikkapelle.

Zur Bildbeschreibung: Sollte jemand eine der abgebildeten Personen durch mündliche Überlieferung oder schriftliche Aufzeichnung bekannt sein, so wird gebeten diese Information der Gemeindechronik zur Verfügung zu stellen.

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  • 19. Oktober 2019Krampusgungl
  • 2. November 2019Krapfenschnappen
  • 9. November 2019 10:00Hinterbergler Bauernmarkt
  • 16. November 2019Kameradschaftsabend der FF Ainet
  • 23. November 2019Projektpräsentation "Prijakt"
AEC v1.0.4
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