Chronik

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Aus der Gemeindechronik: Marian Staller – Inbetriebnahme der „Trattner-Sandgrube“

Mit dem Kaufvertrag vom 24.8.1953 erwarb Marian Staller vom „Trininger“ in Huben, den Trattnerhof in Ainet. Im Frühjahr 1956 nahm er die Sandgrube in Betrieb. Mit Bescheid der BH Lienz vom 20.6.1960 kam das Frächtergewerbe dazu. Der Verkäufer des Trattnerhofes, Andrä Obermair, übersiedelte mit seiner Familie nach Altmünster in Oberösterreich.

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Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren

Mit dem Waffenstillstand mit Italien war, zumindest für unsere Gegend, der 1. Weltkrieg beendet. Wenn auch die Erinnerung an das menschliche Leid und die großen wirtschaftlichen Opfer der Kriegs- und Nachkriegsjahre über den langen Zeitraum verblasst sind, gibt es noch Erinnerungsstücke, die erhalten geblieben sind. Ein Beispiel dafür ist die Tafel, auf der über 80 Teilnehmer des ersten Weltkrieges abgebildet sind. Dieses Zeitdokument, angefertigt am Anfang der 20er Jahre, wird bei der Familie Holzer beim „Außerstoana“ in Gwabl aufbewahrt. Nicht alle eingerückten Weltkriegsteilnehmer sind mit Foto und Namen vertreten. Es fehlen z.B. die Brüder Andreas, Josef, August, Franz u. Rupert Mair vom „Schmied“ in Ainet, Franz Gliber vom „Kircher“, Franz Kammerlander, Sagschneider bei der Fa. Sulzenbacher in Ainet, Matthias Wibmer, Franz Trojer, beide vom „Außermullitzer“ in Gwabl, Eduard Payr, ehem. „Locher“ in Alkus, Ludwig Egger, ehem. „Wurnig“ in Alkus, Josef Tabernig, ehem. „Jost“ in Alkus, Peter Jester, ehem. „Thaler“ in Gwabl, u. Andrä Gliber. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Weitere Informationen auf der HP des Österreichischen Staatsarchives: http://wk1.staatsarchiv.at/umbruch-und-neubeginn/villa-giusti/

 

Aus der Gemeindechronik: Einweihung der Gedenkstätte beim „Bergl“

Im Bereich des „Bergl“, wo am 8. Dezember 1809 die letzten Kampfhandlungen des Tiroler Freiheitskampfes stattfanden, errichtete die Schützenkompanie Ainet unter der Führung von Hauptmann Rudolf Duregger und Obmann Manfred Podesser eine Gedenkstätte. Die Kupfertafel mit Inschrift erinnert an die dramatischen Ereignisse dieses Tages und gedenkt der Opfer des Tiroler Freiheitskampfes auf Aineter Boden. Mitglieder und Gönner der Schützenkompanie Ainet trugen mit großteils freiwilliger Arbeitsleitung und mit Materialspenden zum Gelingen dieses Werkes bei. Karl Poppeller, vlg. Gstinig, stellte den Grund, auf dem das Denkmal steht, zu Verfügung. Die Maurerarbeit mit Natursteinen wurde von Franz Lukasser sen. ausgeführt. Das Kreuz, den Brunnen und die Rastbänke mit Tisch fertigte Peter Greinhofer an. Der Korpus des Gekreuzigten ist ein Werk des einheimischen Bildhauers Konrad Messner (1921-1995). Im Rahmen der Einweihungsfeier wurden auch verdiente Funktionäre der Schützenkompanie Ainet geehrt. Obmann Manfred Podesser und der Zeugwart Matthias Mühlburger erhielten die Verdienstmedaille in Bronze.
Anton Gliber, Mitglied seit 1934, wurde mit der Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet, der Kassierin und langjährige Marketenderin Ingrid Podesser wurde der Ehrenkranz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien überreicht.

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Aus der Gemeindechronik: Gratulationsfeier für Pfarrer Dr. Anton Eppacher

Am 13. Oktober vollendete unser Seelsorger Dr. Anton Eppacher, Professor am Gymnasium in Lienz, sein 50. Lebensjahr. Bürgermeister OSR Alois Girstmair und Emil Sinn hatten im Namen der Gemeinde und des Pfarrgemeinderates am Vorabend dieses Jubiläums zu einem Dankgottesdienst und zu einer Gratulationsfeier eingeladen. Trotz strömendem Regen füllten Ehrengäste, die Musikkapelle, die Schützenkompanie, die Fahnenabordnung der Feuerwehr und viele Pfarrangehörige die Kirche bis auf den letzten Platz. Kirchenchor und Volksgesang umrahmten die Messfeier in besonders feierlicher Weise. Prof. Dr. Anton Eppacher trat im November 1985 die Nachfolge des am 15. Oktober 1985 unerwartet verstorbenen Pfarrer Josef Furtschegger an.

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1988 10 12, 50. Geburtstag Feier beim Sattlerwirt

Aus der Gemeindechronik: VS Gwabl, Schuljahr 1965/66

Im Schuljahr 1965/66 wurde die VS Gwabl wegen der großen Schülerzahl erstmals als geteilte Klasse geführt. Der Obergruppe (4. bis 8. Schultstufe) wurde am Vormittag, die Untergruppe (1. – 3. Schulstufe) am Nachmittag unterrichtet. Die beiden Schülerfotos entstanden während der Praktikumstage von Martha Egartner (verh. Mair) und Gertrud Pichler, beide Absolventinnen der Lehrerbildungsanstalt Zams. Die Statistik für das Schuljahr 1965/66 erstellte der Schulleiter Erich Grißmann.
Fotos: Schulchronik Gwabl

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Trotz Kontakt mit mehreren der abgebildeten Schüler konnten nicht alle Namen zugeordnet werden. Wir ersuchen um Benachrichtigung, sollte eine Namensbezeichnung fehlen oder falsch sein: verwaltung@ainet.gv.at

 

 

Aus der Gemeindechronik: Das elektrische Licht mit einem Tanzkränzchen begrüßt

Über 20 Jahre währten die Bemühungen, die Häuser der Ortschaft Ainet mit elektrischem Strom zu versorgen. Am 11. Jänner 1920 war es soweit, an diesem Tag erstrahlte, unter anderem auch im Gasthaus Haidenberger, das erste Mal das elektrische Licht. Das war dem damaligen Wirt Alois Haidenberger wert, eine Tanzunterhaltung mit Gesangseinlagen zu veranstalten.

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Aus der Gemeindechronik: Franz Mair „Schmied-Franz“, Orgelbauer, verstorben.

Der Verstorbene wurde am 18.10.1891, als achtes von zehn Kindern des Florian Mair und der Sophia, geb. Gliber, beim „Schmied“ in Ainet geboren. Handwerklich geschickt, wurde ihm auch eine große musikalische Begabung in die Wiege gelegt. Er erlernte das für unsere Gegend seltene Handwerk eines Orgelbauers. Seine berufliche Laufbahn wurde durch den ersten Weltkrieg unterbrochen. Er war im Frontabschnitt des Monte Pasubio eingesetzt, wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der bronzenen und mit der silbernen Tapferkeitsmedaille. Sein weiterer beruflicher Werdegang führte ihn, beschäftigt bei den seinerzeit führenden Orgelbaufirmen Goll in Luzern, Seifert in Köln, Walker in Ludwigsburg, durch halb Europa. Eine ausführliche Lebensbeschreibung erschien im Osttiroler Bote am 7.5.1964 (siehe Seite 3). Auch vier seiner Brüder erhielten eine handwerkliche Ausbildung. Sie übten später ihre erlernten Berufe als Gewerbetreibende aus. Andreas und Josef als Schmiedemeister, August als Wagnermeister, Florian betrieb ein Installationsunternehmen.

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Aus der Gemeindechronik: Ansichtskarten von 1896 bis 1914

Dieser Chronikbeitrag zeigt historische Ansichten von Ainet vom Jahre 1896 bis zum Beginn des ersten Weltkrieges, abgedruckt auf Ansichtskarten. Die ersten derzeit bekannten fotografischen Dorf- und Gebäudeansichten sind auf Ansichtskarten abgebildet. Die Besitzer der Gasthäuser „Sattler“, „Wirt“ und „Badl“ sowie der Schneidermeister und Kaufmann Anton Ingruber präsentierten, zum Teil auch gemeinsam, ihre Betriebe. Somit wurde dieses Medium auch für die eigene Werbung eingesetzt. Eine besondere Rarität ist ein Werbeblatt, welches der Besitzer des Gasthauses Bad Weiherburg, Thomas Perdarnig, drucken ließ.
Thaddäus Obbrugger und Brigitte Perdarnig stellten die Kartenoriginale, die Fam. Forcher in Schlaiten, Alois Ingruber, und Klaus Pramstaller im digitalen Format zur Verfügung.

Wer kann noch Ansichtskarten sowie Fotografien mit historischen Dorf- und Gebäudeansichten der Gemeindechronik im digitalen Format oder zum Einscannen zu Verfügung stellen?

Kontakt: verwaltung@ainet.gv.at oder: lois.gomig@aon.at

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Aus der Gemeindechronik: VS Ainet – Die „Erstler“ vor 30 Jahren

Frau Schulrat Amalia Löffler unterrichtete diese Kasse durch die gesamte vierjährige Volksschulzeit. Sie trat mit Ende des Schuljahres 1991/92, nach über 40 Jahren Wirken in Ainet, in den Ruhestand.

Fotos zum Einscannen zur Verfügung gestellt von Fam. Löffler
Die Bilder sind in einem Album eingeklebt, der Autorenstempel ist nicht sichtbar.

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Wer kann noch Fotos aus seiner Schulzeit in Ainet der Gemeindechronik in digitalem Format oder zum Einscannen zur Verfügung stellen? Von besonderem Interesse sind Aufnahmen von Schulveranstaltungen wie z. B. Ausflügen, Sportveranstaltungen usw.

Kontakt: verwaltung@ainet.gv.at    oder:  lois.gomig@aon.at

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  • 22. November 2018 10:00Sprechtag Landesvolksanwältin
  • 22. November 2018 10:00Sprechtag Tiroler Patientenvertretung
  • 30. November 2018Nikolausbesuche am Berg
  • 1. Dezember 2018Verkauf von Adventgestecken und Kekstellern im Seniorenstüberl
  • 1. Dezember 2018Advent im Dorf
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