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Schulchronik Gwabl-Alkus (1817-1985) Teil I online

Eines der wertvollsten Dokumente im Gemeindearchiv Ainet, welches trotz zweier Weltkriege und mehrerer politischer Systemwechsel in die heutige Zeit herübergerettet werden konnte, ist die Chronik der ehemaligen Volksschulen Gwabl und Alkus. Die Digitalisierungstechnik und das Internet machen es möglich, dieses außergewöhnliche Zeitdokument jedem Interessierten zugänglich zu machen. An der Erstellung der Ausgabe für die Gemeinde-Homepage haben mitgearbeitet: Ruth und Anton Holzer (Transkription der Kurrentschrift), Gertrude Oblasser, (Abschrift im Originalwortlaut), Lois Gomig (Gestaltung der Online-Ausgabe, Bildbearbeitung und Fotobeschriftung). Auf Grund der Größe der PDF Dateien wird die Onlineversion in mehreren Zeitabschnitten unterteilt veröffentlicht.

Der Abschnitt 1 umfasst den Zeitraum von dem Bau des ersten Schulhauses im Jahre 1817 in Alkus bis zum Ende des Schuljahres 1938/39. Beklemmend der Beitrag von Lehrer Josef Riezler. In seinem Bericht beschreibt er in euphorischen Worten den Anschluss Österreichs an Hitler-Deutschland im März 1938 (Seiten 19-21). Riezler unterrichtete in den Schuljahren 1937/38 und 1938/39 an der VS Gwabl.

Schulchronik Abschnitt 1

Pfarrausflug – Nockberge und Millstätter See

39 Personen genossen die Genusstour in den Nockbergen mit allen Sinnen.

In der mittelalterlichen Kleinstadt Gmünd in Kärnten stärkten wir uns bei einer Kaffeepause am Vormittag, bevor wir die 35 km lange Nockalmstraße zwischen Innerkrems  und Ebene Reichenau erleben konnten.

Die Landstadt Gmünd mit ca. 2500 Einwohnern entstand aus einem Handelsplatz von Salzburg nach Norditalien und ist sehenswert, liegt am Zusammenfluss von Malta und Lieser an einer wichtigen Nord-Süd-Verbindung über die Alpen.

Die Nockalmstraße wurde 1981 als Mautstraße für den Verkehr freigegeben, nachdem sie auf sehr schonende Art und Weise durch die aufgrund ihrer sanften Kuppen so genannten Nockberge gebaut wurde. Seit 2006 trägt jede der 52 Kehren, in Kärnten als „Reidn“ bezeichnet, den Namen einer einheimischen Pflanze. Damit will der Betreiber der Straße einen Beitrag zur Erhaltung des lokalen Dialekts leisten.

Unterwegs konnten im Bauernkiosk Besonderheiten entdeckt werden und bei der Wunschglocke wurde ein Wunsch in den Wind geschickt. Auch am Nachmittag blieben wir vom Schlechtwetter verschont und so konnten wir auf der Rückfahrt die Rast beim Millstätter See bei Kuchen und Kaffee noch in vollen Zügen genießen.

Text und Fotos: Hildegard Lanser

 

Auch heuer war der Pfarrausflug wieder gut besucht.

 

Kindertennisturnier

Die Sektion Tennis veranstaltete am 28.09.2019 zum Abschluss des Kindersommertrainings ein Turnier. Die Tenniskids waren mit vollem Ehrgeiz bei der Sache und zeigten, was ihnen Tennislehrer Manuel Baumann während des Sommertrainings alles beigebracht hatte. Die Pokale, die abschließend alle erhielten, waren hoch verdient.

Herbstzeit im Kindergarten

Das neue Kindergartenjahr hat begonnen. Zeitgleich beginnt es vor der „Kindergartentür“ zu herbsteln. Wir erleben den Herbst mit allen Sinnen. Egal ob beim Spazieren im Regen oder Sonnenschein, beim Sammeln von Ästen und Herbstblättern oder beim Spielen bei der Isel – der Herbst begleitet uns täglich. Alle Kinder, die den Kindergarten das letzte Jahr besuchen, haben sogar schon unser „Schloss“ (Schloss Bruck) in Lienz besucht. Seht mal her – wie schön der Herbst im Kindergarten sein kann.

Die Kindergartenkinder zu Besuch im Schloss Bruck

Aus der Gemeindechronik: Katharina Fluri-Egger vollendet ihr 100. Lebensjahr

Am 3. Oktober vollendete Frau Katharina Fluri-Egger in Balsthal in der Schweiz ihr 100. Lebensjahr. Katharina wurde als das zwölfte von insgesamt vierzehn Kindern beim „Alber“ in Ainet geboren. Ihre Eltern waren Johann Egger, er erwarb im Jahre 1901 die Kleinlandwirtschaft beim „Alber“ und Notburga geb. Bachmann. Nach dem Besuch der Volksschule arbeitete sie in dem während des zweiten Weltkrieges geführten Kindergarten der Gemeinde Ainet. Wegen der guten Verdienstmöglichkeiten nahm sie am Anfang der 50er Jahre eine Arbeitsstelle in der Schweiz an. Sie lebt heute in einem Seniorenheim in der Gemeinde Balsthal im Kanton Solothurn.

Zum Chronikartikel mit detaillierter Bildbeschreibung

 

23. Iseltaler Hackbrettlertreffen am 29.09.2019 in Ainet

„Eingefleischte“ wissen, dass es in den ungeraden Kalenderjahren am letzten Sonntag im September stattfindet: das Iseltaler Hackbrettlertreffen.

Gegründet wurde die Veranstaltung bereits 1975 von Florian Pedarnig, um jenen Hackbrettlern, die bei keiner Gruppe mitspielen, die Möglichkeit zu bieten, gemeinsam zu musizieren. Ein weiteres Ziel war und ist es, das Instrument bekannter zu machen. Früher wurde das Osttiroler Hackbrett, wie der Name bereits verrät, fast ausschließlich in Osttirol gespielt. Heute ist es bis weit über die Landesgrenzen hinaus ein beliebtes Begleitinstrument in Tanzmusikgruppen verschiedenster Besetzungen.

Heuer waren um die 20 Hackbrettler aus Ost-, Nord-, und Südtirol, Kärnten, der Steiermark und Bayern, sowie zahlreiche Zuhörer zum Hackbrettlertreffen angereist. Es spricht für die Einzigartigkeit und Beliebtheit der Veranstaltung, wenn man bedenkt, welch weite Wege und Strapazen einige Teilnehmer dafür auf sich nehmen. Das Instrument spricht jedes Alter an – von den ganz Jungen im Volksschulalter bis hin zu den Senioren war jede Altersklasse vertreten.

Die beiden Musikgruppen „Hie & Do Musik“ und „ThuLie“ spielten jede Menge schmissige Landler, Märsche, Boarische und Polkas, zu denen die Hauptakteure mit großer Freude und Begeisterung in die Saiten hämmern konnten. Vorstellen muss man sich das so: Das jeweilige Stück und seine Tonart wird von der Musikgruppe angesagt, dann wird aufgespielt und alle „Brettler“ spielen mit. Eine rauschende Klangwolke entsteht, die man nirgends sonst zu hören bekommt. Das kann man niemandem beschreiben, der es nicht schon einmal selbst gehört hat. Es ist ganz etwas Eigenes, … etwas Besonderes. Mit dem Stück „Dem Peter zur Ehr“ von Florian Pedarnig wurde der bereits verstorbenen Hackbrettbauer und Hackbrettspieler gedacht.

Peter Margreiter, der Obmann des Tiroler Volksmusikvereins, führte sehr erfrischend, publikumsnah und mit interessanten Geschichten rund ums Hackbrett durch den Nachmittag. Zwischendurch suchte er immer wieder das persönliche Gespräch mit einzelnen Hackbrettlern und Musikanten, wodurch man die eine oder andere Anekdote aus dem Musikantenleben erfuhr oder auch, wie so mancher ausgerechnet zum Osttiroler Hackbrett als Instrument gekommen ist.

Im Rahmen des Treffens präsentierte Martin Weger aus Oberlienz, der sich besonders dem Solospiel widmet und bereits viele Stücke dafür komponiert hat, sein neues Notenheft „Solostücke für das diatonische Hackbrett“. Zur Freude aller spielte er zwei Stücke daraus selbst am Instrument in seiner unverwechselbaren, musikantischen Spielweise vor, begleitet von Gernot Niederfrininger (Obmann des Südtiroler Volksmusikkreises) an der Harfe und Stefan Pedarnig (Neffe von Gründer Florian Pedarnig) am Kontrabass. Zu späterer Stunde, als es etwas ruhiger wurde, trauten sich dann auch noch andere, ein Solostück zum Besten zu geben. Das Solospiel, auch wenn es um einiges schwieriger ist als das Begleiten, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Eine sehr positive Entwicklung, denn am Melodiespiel sieht man erst, was mit einem „Brettl“ alles möglich ist.

Es war ein gelungener, kurzweiliger Nachmittag, der einmal mehr bewies, dass Volksmusik verbindet, denn sie hält sich nicht an räumliche oder kulturelle Grenzen und Altersklassen. Die Arbeitsgruppe Osttirol des Tiroler Volksmusikvereins, die für die Organisation verantwortlich war, bedankt sich bei der Gemeinde Ainet, allen Sponsoren und bei jeder helfenden Hand, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen hat.

Sandra Bachlechner

Alte und junge, einheimische und auswärtige Hackbrettspieler musizieren gemeinsam

Gernot Niederfrininger, Martin Weger und Stefan Pedarnig gaben zwei Stücke aus dem neuen Notenheft zum Besten.

Für Hackbrettler-Nachwuchs ist gesorgt.

Volksmusik begeistert Alt und Jung.

 

 

 

Wir starten in die neue Turnsaison…

…mit einem Mix aus Aerobic, Step, Pilates, Bauch-Beine-Po und Stretching

Wann: jeden Donnerstag, ab 10. Oktober 2019, von 19:00 bis 20:00 Uhr (10 Einheiten)
Mindestteilnehmer: 15 Personen
Kostenbeitrag: € 30,– plus Mitgliedsbeitrag Sportunion
Kursleitung: Andrea Gridling, 0664/75088880
Anmeldung: unter Tel: 0650/4811149 bis spätestens 08. Oktober 2019

Auf eure Teilnahme freut sich die
Turngruppe Ainet

Todesfall Peter Greinhofer

Herr Peter Greinhofer ist am 1. Oktober 2019 im 90. Lebensjahr verstorben.
Die Begräbnismesse ist am Samstag, dem 5. Oktober 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Ainet.
Anschließend erfolgt die Urnenbeisetzung am Ortsfriedhof.
Der Seelenrosenkranz wird am Freitag um 18.30 Uhr in der Pfarrkirche Ainet gebetet.

Zur Parte

  • 23. November 2019Projektpräsentation "Prijakt"
  • 29. November 2019 19:00Altbewährte Hausmittel neu entdecken
  • 30. November 2019Advent im Dorf
  • 1. Dezember 2019Kinderkrampus
  • 1. Dezember 2019Einleiten der Krampustage
AEC v1.0.4
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