Aus der Gemeindechronik: Schulhausbau in Gwabl

Im Jahre 1911 wurde für die beiden damals noch selbständigen Gemeinden Alkus und Gwabl ein neues Schulhaus errichtetet. Da man sich in der Standplatzfrage nicht einig war, wurde die Entscheidung auf den Rechtsweg herbeigeführt. Der Oberste Gerichtshof entschied zugunsten des Bauplatzes, wo das Gebäude heute steht. (Gwabl, Hausnummer 20) von der Entfernung zur Schule ungefähr in der Mitte der beiden Gemeinden. Von der Bauausschreibung bis zur Übergabe des Objektes vergingen lediglich neun Monate!!!
Die Mauererarbeiten führte Baumeister Ortner aus Lienz aus. Die anderen bauausführenden Firmen sind nicht bekannt. Lehrer war zu diesem Zeitpunkt Johann Frotschnig, der bereits seit dem Schuljahr 1903/04 an der Volksschule in Alkus gewirkt hatte.

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