Aus der Gemeindechronik: Josef Haidenberger, der erste Gefallene des II. Weltkrieges aus Ainet

Josef Haidenberger, (geb. Brunner), der „Sattler-Seppl“, fiel gleich in den ersten Tagen des Polenfeldzuges. Bei der Entschärfung einer von der Polnischen Armee verminten Brücke, explodierte ein Sprengsatz, dabei wurde Senfgas freigesetzt. An den Folgen dieser Vergiftung erlag er ein paar Tage später. Seine Einheit war das Gebirgs-Pionier-Bataillon 82. Als Adoptivsohn des Sattlerwirtes Alois Haidenberger erbte er den sogenannten „Sattler-Laden“. Das Gebäude mit der heutigen Hausnummer Ainet 87 erhielt im Volksmund diese Bezeichnung, weil darin über Jahrzehnte eine Gemischtwarenhandlung betrieben wurde. Das Haus erbten seine Geschwister. Die Nachkommen seiner Schwester Maria „Miedl“ Egartner, geb. Brunner, besitzen es heute noch.

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