Aus der Gemeindechronik: Einweihung der Gedenkstätte beim „Bergl“

Im Bereich des „Bergl“, wo am 8. Dezember 1809 die letzten Kampfhandlungen des Tiroler Freiheitskampfes stattfanden, errichtete die Schützenkompanie Ainet unter der Führung von Hauptmann Rudolf Duregger und Obmann Manfred Podesser eine Gedenkstätte. Die Kupfertafel mit Inschrift erinnert an die dramatischen Ereignisse dieses Tages und gedenkt der Opfer des Tiroler Freiheitskampfes auf Aineter Boden. Mitglieder und Gönner der Schützenkompanie Ainet trugen mit großteils freiwilliger Arbeitsleitung und mit Materialspenden zum Gelingen dieses Werkes bei. Karl Poppeller, vlg. Gstinig, stellte den Grund, auf dem das Denkmal steht, zu Verfügung. Die Maurerarbeit mit Natursteinen wurde von Franz Lukasser sen. ausgeführt. Das Kreuz, den Brunnen und die Rastbänke mit Tisch fertigte Peter Greinhofer an. Der Korpus des Gekreuzigten ist ein Werk des einheimischen Bildhauers Konrad Messner (1921-1995). Im Rahmen der Einweihungsfeier wurden auch verdiente Funktionäre der Schützenkompanie Ainet geehrt. Obmann Manfred Podesser und der Zeugwart Matthias Mühlburger erhielten die Verdienstmedaille in Bronze.
Anton Gliber, Mitglied seit 1934, wurde mit der Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet, der Kassierin und langjährige Marketenderin Ingrid Podesser wurde der Ehrenkranz des Bundes der Tiroler Schützenkompanien überreicht.

Zum Chronikartikel