Pfarr- und Schützenwallfahrt nach Maria Luggau

Trotz der schlechten Wetterprognosen sind am Samstag, 25. August 2018,  19 Fußwallfahrer beim Luggauer Brüggele zur Wallfahrt über den Kofel aufgebrochen und haben darauf vertraut, dass es beim leichten Nebelrieselregen bis zu Mittag bleiben werde.

Beim Gehen zu spüren, dass ich nicht alleine gehe, wenn auch die Füße an Steine stoßen und das Gewicht des Rucksacks auf den Schultern zu spüren sein wird.

Beim Gehen den leichten Nebelregen zu spüren, der mich durchnässen wird, aber trotzdem warten schöne Begegnungen auf mich, von denen ich mich getragen fühle.

Beim Gehen den Alltag und die Hektik hinter mir lassen und wahrnehmen, was in mir ist, dankbar zu sein für die schönen Bilder, die mir die Natur schenkt.

Am Ziel angekommen nach gut fünf Stunden Fußmarsch bin ich dankbar, erschöpft und etwas wehmütig, dass es vorbei ist.

Ich bedanke mich bei allen, die zu Fuß oder mit dem Bus dabei waren und wodurch Gemeinschaft auf besondere Weise gelebt wurde.

Bei der gemeinsamen Feier des Wallfahrtsgottesdienstes, welcher heuer von der Aineter Formation „Brass hoch 4“ musikalisch umrahmt wurde, haben wir Bitten für unsere Pfarrgemeinde ausgesprochen und den Blick nach vorne und oben gerichtet.

Ich hoffe, dass alle Teilnehmer gestärkt nach Hause zurückkehren konnten und bedanke mich vor allem bei unserem Pfarrer Wieslaw für die geistliche Begleitung am Wallfahrerweg und in der Wallfahrtskirche in Maria Luggau.

Hildegard Lanser
Fotos: Hildegard Lanser und Anni Kühr

Zahlreiche Wallfahrer trotzten dem schlechten Wetter bei der Wallfahrt über den Kofel